Tod von Ralf Waldmann: Die Motorsport-Welt trauert

Von Otto Zuber
MotoGP

Nicht nur die MotoGP-Szene trauert um Waldi: Der plötzliche Tod des 20-fachen GP-Siegers und Eurosport-Experten Ralf Waldmann war für die ganze Motorsport-Welt ein grosser Schock.

Das unerwartete Ableben von Ralf Waldmann hat die ganze Motorsport-Welt schockiert. Die Nachricht, dass der frühere GP-Pilot am Samstagnachmittag gestorben ist, sorgt auch über die Grenzen des MotoGP-Fahrerlagers hinaus für Betroffenheit. Der allseits beliebte und lebenslustige TV-Experte wurde nur 51 Jahre, 7 Monate und 24 Tage alt.

Zu den Ersten, die auf die Hiobsbotschaft reagieren, gehört Tech3-Yamaha-Oberhaupt Hervé Poncharal. Auf dem Twitter-Kanal seines MotoGP-Teams erklärt der Franzose: «Ralf war auf der Rennstrecke ein erbitterter Rivale on Olivier Jacque. Ich bin schockiert!»

Und Poncharal erzählt: «Er war eine derart einzigartige Person, voller Leidenschaft und so verrückt wie wir alle. Er war eine unglaublich starke Persönlichkeit in unserem Sport. Du bist viel zu früh von uns gegangen, mein Freund! Ruhe in Frieden, Waldi!»

Natürlich reagierte auch Eurosport auf die schreckliche Nachricht. Der TV-Sender, für den Waldi als TV-Experte in der MotoGP-Boxengasse unterwegs war, schrieb auf seiner Facebook-Seite: «Schweren Herzens nehmen wir Abschied von unserem MotoGP-Experten Ralf Waldmann. Du warst ein grosser Sportsmann und ein toller Kollege. Wir werden Dich vermissen. Unser Beileid und Mitgefühl gilt der Familie Waldmann.»

Waldmanns Vorgänger Alex Hofmann twitterte seinerseits: «Race in peace, Waldi! Du warst auf der Piste so schnell und daneben so einzigartig. Ruhe in Frieden.» Auch die MotoGP-Verantwortlichen reagierten in den sozialen Medien. «Wir sind betroffen vom Tod des mehrfachen GP-Siegers Ralf Waldmann. Unsere Gedanken sind bei seinen Freunden und Angehörigen. Ruhe in Frieden», heisst es etwa auf Twitter.

Die MotoGP-Teams von KTM und MarcVDS haben ihre Betroffenheit auch bereits zum Ausdruck gebracht, genauso wie der Formel-E- und GT-Pilot Maro Engel, der schreibt: «Das ist eine sehr traurige Nachricht. Ich kann mich noch erinnern, wie ich Ralf um GP-Siege und Titel habe kämpfen sehen. Mein tiefstes Beileid gilt seiner Familie und seinen Freunden! Er war einer der liebenswürdigsten Menschen, ruhe in Frieden!»

Und auch der frühere Formel-1-Pilot und heutige DTM-Star Timo Glock reagierte. «Das ist hart, Einer der leidenschaftlichsten Rennfahrer auf zwei und auch auf vier Rädern hat uns verlassen. Ruhe in Frieden, Waldi», twittert der Deutsche, und verrät: «Ich hatte das Vergnügen, ihm auf vier Rädern zu helfen. Selten so gelacht! Ich werde die gemeinsamen Erlebnisse nie vergessen.»

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