Andrea Dovizioso/Ducati: «Habe dort jedes Mal Angst»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Andrea Dovizioso auf der Ducati Desmosedici

Andrea Dovizioso auf der Ducati Desmosedici

Nach Platz 3 im ersten MotoGP-Training von Mugello folgte für Andrea Dovizioso im FP3 eine Schrecksekunde, als seine Ducati in Flammen aufging. «Wir kamen nicht zum Arbeiten», ärgerte er sich.

Für das Ducati-Werksteam ist der Heim-GP in Mugello ohnehin mit viel Druck und Aufregung verbunden, doch dieser Freitag hatte es in sich. Zuerst stürzte Ducati-Testfahrer Michele Pirro schwer, kurz darauf spuckte der Motor von Doviziosos Ducati Feuer. «Wir wissen noch nicht genau, was da passiert ist. Die Jungs analysieren das noch, deshalb kann ich keine detaillierte Antwort geben», erklärte Dovizioso.

Der Italiener schloss den Freitag auf dem 13. Platz der kombinierten Zeitenliste mit 1,1 sec Rückstand auf die Bestzeit von Suzuki-Pilot Andrea Iannone ab. «Positiv ist die Nachricht, dass es bei Michele gut aussieht. Für uns war es aber ein sehr schlechter Tag, denn wir kamen nicht zum Arbeiten», klagte Dovizioso, der 2017 in Mugello siegreich war. «Wir erlebten ein Motorproblem, doch als ich mit der anderen Maschine ausrückte, funktionierte dieselbe Reifenmischung plötzlich nicht mehr. Das verwirrt uns. Wenn du zwei Sessions verlierst, ist das sehr schlecht. Wir konnten nicht mit den Reifen und auch nicht am Bike arbeiten. Am Samstag könnten wir erneut Probleme mit den Reifen bekommen, denn wir müssen diese Mischung nochmals prüfen. Doch nun müssen wir mit dieser Situation eben richtig umgehen.»

Liegt trotz des Tests in Mugello noch viel Abstimmungsarbeit vor dir? «Nein, glücklicherweise haben wir nicht mehr viel Arbeit. Dank des Tests. Doch die Bedingungen sind immer etwas unterschiedlich. Viele Fahrer haben eine gute Pace, darum ist es sehr wichtig, die Zeit zu haben, um an den Details und Feinheiten zu arbeiten. Zwei Sessions zu verlieren, ist einfach nicht ideal.»

Michele Pirros schwerer Sturz in Kurve 1, wo die Fahrer von 340 auf 90 km/h abbremsen, erschreckte auch den erfahrenen Dovizioso. «Jedes Mal, wenn ich diesen Teil der Strecke fahre, habe ich Angst. Die Power wird immer mehr, alles wird mehr. Der Sprung an dieser Stelle ist nicht gefährlich, aber grenzwertig. Es macht viel aus, ob man mit oder ohne Wings fährt. Deshalb setzen sie die meisten Fahrer ein.»

Mit 356,4 km/h stellte Dovizioso im FP2 einen neuen Topspeed-Rekord in der MotoGP-Klasse auf. «Ich bin verärgert über diesen Tag und interessiere mich wenig für den Topspeed. Anderseits bin ich schon happy darüber.»

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