Jorge Lorenzo (Ducati/2.): «Endlich konkurrenzfähig»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Jorge Lorenzo: «Ich will versuchen, am Sonntag zu gewinnen»

Jorge Lorenzo: «Ich will versuchen, am Sonntag zu gewinnen»

Nur 0,035 sec trennten Jorge Lorenzo in Mugello von der Pole-Position. Nur Valentino Rossi war schneller als der Ducati-Pilot. «Ich kann nun mehr Energie sparen und meine Pace länger halten», ist Lorenzo überzeugt.

Mit 1:46,243 min schnappte sich Jorge Lorenzo Startplatz 2 für das MotoGP-Rennen in Mugello. Der Mallorquiner war damit auch der beste Ducati-Pilot vor Danilo Petrucci, der Platz 5 belegte. Auf die Pole-Zeit von Yamaha-Ass Valentino Rossi fehlten Lorenzo nur 0,035 sec.

Lorenzo schaffte es zum ersten Mal seit dem Aragón-GP 2017 in Reihe 1. «Ich dachte erst, dass ich zum letzten Mal in Österreich 2017 einen Startplatz unter den Top-3 hatte. Es ist lange her, dass ich es in die erste Startreihe geschafft habe. Aber es ist schön, nun endlich wieder konkurrenzfähig zu sein. Ich fühle mich nun besser auf dem Bike, was mir das Selbstvertrauen und vielleicht auch die Energie gibt, um meine Pace länger zu halten. Wir haben in diesem Rennen bessere Chancen als bei den bisherigen», ist der fünffache Weltmeister überzeugt. «Um das zu beweisen, werde ich versuchen, am Sonntag zu gewinnen.»

Auch im FP4, in dem die MotoGP-Piloten vorrangig an ihrer Pace arbeiten, war Lorenzo schnell unterwegs und belegte Platz 2. Lorenzos Starts sind ebenfalls hervorragend. Eine gute Ausgangslage für das Rennen? «Bei den letzten beiden Rennen startete ich aus der zweiten Reihe und konnte ein paar Fahrer schnappen. Das zu wiederholen, ist nicht so einfach. Aber die Ausgangslage für das Rennen ist trotzdem gut. Meine erste Pole-Position für Ducati einzufahren, wäre großartig gewesen, aber das Wichtigste ist mein Gefühl und mein Selbstvertrauen vor diesem Rennen», betonte er.

Was brachte diese Verbesserung? «Ich erhielt einen neuen Tank und die Maschine vermittelt in den Kurven nun viel mehr Stabilität. So kann ich mehr Energie sparen und meine Pace länger halten. Das macht einen großen Unterschied. Ich habe nun einen besseren Speed. Das brachte uns in Reihe 1. Ob ich bis zum Ende vorne sein kann, müssen wir abwarten. Der Vorderreifen wird dabei eine große Rolle spielen. Wenn er durchhält, wird es ein gutes Rennen für uns. Die Entscheidung, welcher Reifen eingesetzt wird, wird sehr wichtig sein.»

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