Alberto Puig (Honda): «Marc Márquez war sehr clever»

Von Otto Zuber
MotoGP
Aberto Puig

Aberto Puig

Alberto Puig wirft noch einmal einen Blick auf das neunte Rennen der Saison. Der Teammanager des Repsol-Honda-Werksteams erklärt, was am Wochenende auf dem Sachsenring richtig lief und das die negativen Aspekte waren.

Für Alberto Puig gab es auf dem Sachsenring den erhofften Sieg zu feiern: Marc Márquez kreuzte die Ziellinie als Erster und holte sich damit seinen neunten Sachsenring-Sieg in Folge. Dabei überliess er die Führung zunächst der Konkurrenz, genauer gesagt Ducati-Abschiedskandidat Jorge Lorenzo, der im nächsten Jahr sein Teamkollege werden wird.

Erst nach etwas mehr als einem Drittel der Renndistanz arbeitete sich der sechsfache Champion am Mallorquiner vorbei an die Spitze und gab diese Position bis ins Ziel nicht mehr her. Genau das war auch seine Strategie, wie Repsol-Honda-Teammanager Alberto Puig rückblickend beteuert: «Sein Plan war es, nach einem guten Start abzuwarten, um seine Reifen zu schonen.»

«Marc wusste, dass er in der zweiten Rennhälfte schneller sein würde und deshalb die Chance hatte, wegzuziehen», erzählt der 51-Jährige, und lobt: «Es war kein einfaches Rennen. Wir wussten, dass sich viele Fahrer zu Beginn des Rennens an der Spitze tummeln würden. Aber Marc war sehr clever, er wusste genau, wann er seine Extra-Pace einsetzen musste.»

Mit Blick auf Dani Pedrosa, der sich auf dem Sachsenring mit dem achten Platz begnügen musste und derzeit den zwölften WM-Rang belegt, erklärt Puig: «Dani erlebte ein schwieriges Wochenende. Seine Strategie sah vor, dass er sich im Verlauf des Rennens verbesserte.» Einer der negativen Punkte des neunten Kräftemessens seien denn auch die Probleme des MotoGP-Routiniers gewesen.

«Auch dass keine der beiden LCR-Honda ins Ziel gekommen ist, gehört zu den negativen Aspekten», fasst Puig nüchtern zusammen, stellt aber auch klar: «Auf der positiven Seite steht natürlich der neunten Sachsenring-Sieg in Folge von Marc. Auch mit Blick auf den WM-Titelkampf sind die 25 Punkte vor den Sommerferien wichtig. Er hat dadurch seinen Vorsprung auf den Zweitplatzierten auf 46 Zähler ausgebaut.»

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