Stefan Bradl (16.): «Punkte auch im Regen möglich»

Von Günther Wiesinger
Stefan Bradl im Regen von Valencia

Stefan Bradl im Regen von Valencia

LCR-Honda-Pilot Stefan Bradl hielt sich im nassen FP1 in Valencia anfangs auf Platz 6 und 10, am Schluss wurde er 16. «Ich hatte ein gutes Gefühl, es passt alles», sagte er.

Stefan Bradl hielt sich im ersten freien nassen MotoGP-Training in Valencia wacker. Er lag sieben Minuten vor dem Ende noch an zehnter Stelle mit 1,192 sec Rückstand auf die Bestzeit von Marc Márquez. Nach 45 Minuten stand er an 16. Stelle, jetzt betrug der Rückstand auf den Weltmeister 1,712 sec.

«Ich gehöre zu den Fahrern mit den wenigsten Runden», stellte der deutsche LCR-Honda-Pilot fest.

Tatsächlich drehte der siebenfache GP-Sieger nur 14 Runden, einige Gegner bis zu 22. Mit 1:41,479 min gelang Bradl seine Bestzeit in seiner 14. und letzten Runde.

«Die Bedingungen waren am Anfang durch den starken Regen und die tiefen Pfützen extrem. Es hat keinen Sinn gemacht, da rauszufahren. Aber am Schluss ist es immer besser geworden, weil der regen aufgehört hat», schilderte der Honda-Pilot. «Das Gefühl war da. Das ist einmal positiv. Ich fühle mich eigentlich nicht schlecht. Ich habe mich von Runde zu Runde gesteigert. Aber am Anfang haben wir ein bisschen abgewartet, was draußen los ist. Ich habe mich dann gut steigern können. Es ist alles im grünen Bereich, würde ich sagen.»

Bradl hat zum Beispiel im Regen den Moto2-GP in Silverstone 2011 gewonnen, bei seinem erst dritten MotoGP-Einsatz 201 in Le Mans brauste er im Regen auf den fünften Platz.

«Wenn das Gefühl passt, bin ich im Regen nicht schlecht dabei», bestätigte Bradl. «Am Anfang der Session im ersten Run war ich auf Platz 6. Das ist okay. Ich habe dann einen längeren Stopp gemacht, weil wir vom Setting her etwas geändert haben. Ich bin das ganze Training nur mit einem Motorrad und den weichen Reifen gefahren. Ich habe gesehen, es passt alles, wir müssen nicht viel verändern. Jetzt schauen wir, wie es mit dem Wetter weitergeht bis zum FP2. Die Bedingungen ändern sich ja alle zehn Minuten. Man muss immer auf der Hut sein, schnell reagieren, die richtigen Reifen und das bestmögliche Setting haben.»

Sind die Chancen auf eine Top-12-Platzierung vielleicht im Regen sogar besser als im Trockenen? «Ich muss erst schauen, wie es im Trockenen läuft, dann kann ich das abschätzen», entgegnete Bradl. «Aber ich fühle mich wohl und hoffe, dass es so bleibt. Es sind auf jeden Fall auch im Regen Punkte möglich.»

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