Mike Leitner: «Grosser Fortschritt von Johann Zarco»

Von Otto Zuber
MotoGP
Red Bull-KTM-Teammanager Mike Leitner

Red Bull-KTM-Teammanager Mike Leitner

Red Bull-KTM-Teammanager Mike Leitner zog nach dem letzten MotoGP-Testtag in Jerez eine positive Zwischenbilanz. Er hatte auch für Pol Espargaró lobende Worte. Dennoch betonte er auch, dass es noch viel zu tun gibt.

Red Bull-KTM-Teammanager Mike Leitner zog nach dem letzten MotoGP-Testtag in Jerez eine positive Zwischenbilanz. Er hatte auch für Pol Espargaró lobende Worte. Dennoch betonte er auch, dass es noch viel zu tun gibt.

Die Red Bull-KTM-Schützlinge Pol Espargaró und Johann Zarco beendeten den letzten MotoGP-Test auf dem Circuito de Jerez auf den Rängen 17 und 19. Neuzugang Zarco berichtete hinterher von Fortschritten und stellte fest: «Das Feeling wird besser – und auch bei der Konstanz haben wir zugelegt.»

Der Franzose ist überzeugt: «Wir werden besser, aber es braucht Zeit.» Und er weiss: «Es geht im Moment nicht darum, der Schnellste zu sein.» Dennoch ärgerte sich sein Teamkollege Pol Espargaró über die Rundenzeiten. «Wir haben versucht, eine schnelle Runde zu drehen, konnten aber nicht die Zeiten der Konkurrenz fahren», klagte der Spanier, räumte aber auch gleich ein: «Wir haben allerdings auch nicht so viel riskiert, denn ich wollte mir nichts brechen.»

Red Bull-KTM-Teammanager Mike Leitner ist auf jeden Fall zufrieden mit den letzten Testfahrten. «Wir kamen nach Jerez, um an der Basis-Abstimmung zu feilen, deshalb haben wir mit dem 2018er-Bike begonnen und viele Teile ausprobiert», erzählt er.

Und der Österreicher lobt: «Wir haben Pol viel zugemutet und er hat einen super Job gemacht. Wir haben viele Dinge mit dem Motor, Chassis, der Aerodynamik und der Federung ausprobiert. Nun haben wir viele wertvolle Informationen gesammelt, die wir zuhause analysieren müssen, sodass wir beim nächsten Test in Sepang die beste Mischung dabeihaben.»

Auch Zarco habe gute Fortschritte erzielt, stellt Leitner klar: «Johann versteht das Bike nun viel besser und er schaffte es, auf gebrauchten Reifen 1:39er-Zeiten zu fahren, was positiv ist. Das Feeling wird auch immer besser, auch wenn wir mit ihm natürlich noch viel Arbeit vor uns haben. Wir werden uns im Winter ins Zeug legen, um in Malaysia gut vorbereitet weitermachen zu können.»

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