«knee slider» oder Knieprotektoren sind bei Motorradrennfahrern ein alter Hut. Aber heute braucht selbst ein Haudegen wie Valentino Rossi auch einen «elbow slider» – bei Schräglagen von 63 Grad.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Valentino Rossi hat schon oft erzählt, wie oft er seinen Fahrstil umstellen musste, wegen der Reifenmarken (er fuhr in der WM schon Dunlop, Bridgestone und Michelin), wegen der Motorräder mit verschiedenen Hubräumen (125 ccm, 250 ccm, 500 ccm, 990 ccm, 800 und 1200 ccm), wegen der Reihenmotoren und der V-Motoren, wegen des Zuwachses an Elektronik-Systemen wie Traction-Control, Launch-Control, Wheelie Control und "corner by corner-Set-up" für die elektronische Motorsteuerung (ECU). Außerdem hat er das Offroad-Training (Dirt Track, Motocross, Enduro) immer weiter verstärkt, auch wenn es ihm schon einige Verletzungen beschert und ihm 2017 die Teilnahme am Misano-GP vermasselt hat.
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So hat Rossi auch bei der Entwicklung Motorradausrüstung wahre Wunder erlebt, bis hin zum Airbag. Finger, Hände, Knöchel, Rücken, Schulter, Schlüsselbeine und Kopf sind heute zehnmal besser geschützt als bei seinem WM-Debüt vor 23 Jahren in der 125er-Klasse in Shah Alam/Malaysia. Beim Grand Prix in Las Termas fiel unserem Fotografen bei Rossi der "elbow slider" am rechten Arm auf. Ja, bei Schräglagen bis zu 63 Grad kommt auch bei einem 40-jährigen Oldie der Ellbogen mit der Fahrbahn in Kontakt, wie das Foto beweist.
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