Andrea Dovizioso (Ducati): «Freue mich für Danilo»

Von Johannes Orasche
MotoGP

Ducati-MotoGP-Aushängeschild Andrea Dovizioso musste sich beim Klassiker in Mugello mit 16 Punkten für Platz 3 begnügen und seinem Teamkollegen Danilo Petrucci sowie Weltmeister Marc Márquez den Vortritt lassen.

Andrea Dovizioso (33) muss in der MotoGP-WM weiter die Rolle des Jägers von Marc Márquez ausfüllen. In Mugello leistete der Mann aus Forli immer wieder Führungsarbeit und konnte auch Champion Márquez über weite Strecken des Rennens hinter sich halten. Am Ende waren es aber nur 16 Punkte für P3 – in der WM-Tabelle liegt «Dovi» vor dem Rennen in Barcelona zwölf Zähler hinter dem spanischen Weltmeister.

Dovi wetzte von Startplatz 9 mit einem Raketenstart auf Rang 3 nach vorne. «Ich bin happy über das Rennen. Am Ende kam das Gefühl zurück. Im Rennen waren wir da. Der Start war perfekt, ich konnte den Reifen sehr gut schonen. Die Strategie war gut. Ich wollte in der letzten Runde vorne sein, aber Danilo hat uns sehr aggressiv überholt. Marc hat die Tür zugemacht. Der Grip war zu gering um etwas Verrücktes zu wagen. In der letzten Kurve hat mich dann auch Rins fast überholt.»

Zur Situation in der ersten Kurve der Schlussrunde: „«ch bin recht stark auf der Bremse, aber wir sind mit Marc etwas weit gegangen. Ich dachte nicht, dass hier viel Platz war. Aber Danilo war sehr schnell da, also musste ich das Bike aufrichten. Im selben Moment war auch Marc da. Aber Ende ist es okay.»

«Es ist gut für die WM. Ich bin wirklich sehr happy für Danilo. Er hat definitiv das Potenzial. Mugello zu gewinnen ist das beste Rennen für einen Italiener. Aber ich bin nicht wirklich happy, wie wir unterwegs sind. Im Scheitelpunkt sind wir aber definitiv zu langsam. Er konnte bei uns dranbleiben, weil er im Scheitelpunkt schneller ist. Das ist der bittere Aspekt. Was die WM betrifft, sind wir da, wir geben nicht auf.»

Zur neuen Stärke von Honda in der Windschattenschlacht: «Honda hat von Beginn an in Katar bereits gezeigt, dass sie da sind. Marcs Gewicht und seine Grösse hilft ihm auf der Geraden. Er konnte daher mit uns mitfahren.»

Zur Zukunft mit Petrucci: «Ich glaube nicht, dass der Vertrag schon unterschrieben wird. Sie können warten. Aber dieses Rennen wird viel beitragen.»

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