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Marc Márquez posaunte zwar vor dem Rennen, der zehnte Sieg auf dem Sachsenring in Serie stehe nicht im Vordergrund, er müsse in erster Linie die Weltmeisterschaft im Auge behalten. Aber der Repsol-Honda-Star stürmte vom Start weg in Führung, er holte bis zu 6,480 sec Vorsprung (Runde 27 von 30) heraus und überquerte mit verschränkten Armen gemütlich die Ziellinie – 4,5 Sekunden vor Viñales, der Crutchlow in den letzten Runden noch abschüttelte. Marc Márquez bekam vom Bürgermeister von Hohenstein-Ernstthal Lars Krüger wieder einmal einen Ring für die schnellste Rennrunde, er ist jetzt unbestritten "the king of the ring".
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War das Rennen für Marc wirklich so leicht zu gewinnen, wie es von außen aussah? "Mein Plan war klar, und ich habe ihn genau eingehalten. ich wollte das Rennen vom Beginn weg anführen bis zum Ende. Ich wollte die Reifen in den ersten zwei Runden aufwärmen und ab der dritten Runde pushen. Das habe ich gemacht, genau nach Plan, so war es mit dem Team abgesprochen." "Wir haben im Team einen ausgezeichneten Job gemacht. Wir haben im FP4 die richtigen Lösungen gefunden, wir fanden eine sehr präzise Elektronik-Einstellung. Aber die Reifenwahl blieb offen. obwohl ich eigentlich am Samstag vom harten Hinterreifen überzeugt war. Doch am Startplatz haben wir am Grid nach der Besichtigungsrunde die Medium-Mischung reingesteckt. Das war die korrekte Entscheidung. Das ganze Paket hat vom Beginn bis zum Ende prächtig funktioniert."
"Jetzt bin ich sehr happy", räumte Márquez ein. "Denn die Sommerpause wird für unsere Familie richtig gut sein. Mein Bruder Alex hat heute das Rennen gewonnen, auch er führt in der Weltmeisterschaft. Ich freue mich also für ihn und für mich. Es läuft alles wunderbar."
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Tatsächlich liegt Marc nach 9 von 19 Rennen in der WM-Tabelle schon 58 Punkte vor Verfolger Andrea Dovizioso, der über Platz 5 nicht hinauskam. "Bis Montmeló war die Meisterschaft ziemlich offen. Seither hat sich die Situation geändert, ich habe praktisch zwei Rennen Vorsprung auf Dovi. Sicher wird Ducati zurückkommen und bald wieder sehr schnell sein. Aber im Moment sind die beiden Yamaha-Fahrer Viñales und Quartararo meine schnellsten Gegner. Sie werden in den zweiten Saisonhälfte am meisten zu beachten sein. Aber wir werden einfach weiter Druck machen, arbeiten und uns ganz auf unsere Pace fokussieren."
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