Pol Espargaró (KTM): «Gutes Ergebnis in Spielberg»

Von Nora Lantschner
Pol Espargaró und Red Bull KTM hatten am Montag in Brünn gut zu tun

Pol Espargaró und Red Bull KTM hatten am Montag in Brünn gut zu tun

Red Bull KTM-Star Pol Espargaró traut sich zu, beim Heimrennen in Österreich auch aus sportlicher Sicht ein Highlight zu setzen. Beim Brünn-Test arbeitete er unter anderem am Motor und an den Federelementen.

Von Startplatz 5 ins Rennen gegangen landete Pol Espargaró im Brünn-GP am Sonntag nur auf Rang 11: «Wir haben am Rennwochenende gesehen, dass wir eine gute Rundenzeit fahren konnten: Als wir im Qualifying gepusht haben, lief es sehr gut. Im Rennen haben wir aber nicht die Pace gezeigt, die wir uns gewünscht hätten. Vor allem gegen Rennende hatten wir große Schwierigkeiten mit dem Hinterreifen», bedauerte er.

Der Plan für den anschließenden Testtag am Montag war in der Red Bull KTM Box daher klar definiert: «Wir haben am Motor, an der Elektronik und zusammen mit WP am Stoßdämpfer gearbeitet, um den Wheelspin in den Griff zu bekommen. Ich glaube, wir hatten einen guten Test. Natürlich hört es nie auf, es gibt immer noch mehr Dinge zum Testen – und wir hätte immer gerne noch mehr Tage», so der 28-jährige Spanier.

Der durchdrehende Hinterreifen war für den Red Bull-KTM-Werksfahrer im Brünn-GP nicht das einzige Problem, das es im Test zu beseitigen galt: «Wir hatten auch ziemlich starkes Pumping, das haben wir in den Rennen normalerweise nicht. WP hat einen Stoßdämpfer gebracht, der sehr gut funktioniert hat – ein neues System, mit dem ich sehr glücklich war.» Dazu kamen Verbesserungen am Motor und an der Elektronik. «Das erlaubt uns, das Gas smoother aufzudrehen», erklärte Pol.

Das KTM-Zugpferd fand lobende Worte für WP Suspension: «Immer dann, wenn wir nach etwas fragen, beginnen sie zu entwickeln und bringen es dann. Wir arbeiten alle hart. Sie sind stark involviert in diesem Projekt und sie helfen uns so sehr.»

Rang 14 in der Zeitenliste (+ 1,065 sec) wollte der jüngere der Brüder Espargaró am Ende des Testtages nicht überbewerten: «Die neue Mischung, die Michelin gebracht hat und auf der alle die schnellsten Rundenzeiten gefahren sind, haben wir nicht ausprobiert. Ich glaube, dass es für uns nicht wichtig war, eine Rundenzeit zu fahren.»

Auf der Distanz konnte Pol hingegen eine deutliche Verbesserung ausmachen: «Am Sonntag sind wir in den letzten Runden 2:00 min gefahren, am Montag haben wir es geschafft, uns in den 1:58er-Zeiten zu halten. Wir haben uns ziemlich stark verbessert, aber der Montag ist nun mal nicht der Sonntag – und alle waren am Montag schnell. Wir müssen die Verbesserungen in den nächsten Rennen sehen.»

Der kommende Grand Prix ist für die KTM-Truppe ein Highlight: Von Freitag bis Sonntag geht die MotoGP-WM auf dem Red Bull Ring von Spielberg in die nächste Runde. «Das ganze Team freut sich auf Österreich, die Tribünen werden voll mit orangen Fahnen sein. Leider habe ich das Rennen im Vorjahr verpasst. Was wir fühlen, wenn wir dort sind, ist herausragend», schwärmte der KTM-Werksfahrer vor dem Heimrennen seines Arbeitgebers.

«Das Layout hilft unserem Bike. Wir haben Glück, weil es selten ist, dass die Heimstrecke des Herstellers zum Motorrad passt. Aber bei unserem Bike stimmt es, eine Stop-and-Go-Strecke – und unser Motorrad lässt sich gut stoppen und unser Motor ist stark. Ich glaube, dass es ein interessantes Wochenende für uns wird – nicht nur weil wir zu Hause Rennen fahren, sondern auch aus sportlicher Sicht, weil wir ein gutes Ergebnis schaffen können», gab sich Espargaró motiviert.

MotoGP-Test Brünn, 5. August 2019, Endstand 18 Uhr:

1. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:55,616 min
2. Maverick Viñales, Yamaha, +0,012 sec
3. Franco Morbidelli, Yamaha, +0,139 sec
4. Alex Rins, Suzuki, +0,211 sec
5. Cal Crutchlow, Honda, +0,324 sec
6. Valentino Rossi, Yamaha, + 0,399 sec
7. Joan Mir, Suzuki, +0,548 sec
8. Marc Márquez, Honda, +0,621 sec
9. Francesco Bagnaia, Ducati, + 0,632
10. Danilo Petrucci, Ducati, + 0,729
11. Takaaki Nakagami, Honda, + 0,754
12. Andrea Dovizioso, Ducati, +0,775
13. Jack Miller, Ducati, +0,898
14. Pol Espargaró, KTM, + 1,065
15. Miguel Oliveira, KTM, + 1,195
16. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,442
17. Tito Rabat, Ducati, + 1,801
18. Karel Abraham, Ducati, +1,836
19. Hafizh Syahrin, KTM, +1,994
20. Johann Zarco, KTM, + 2,153
21. Andrea Iannone, Aprilia, +2,416

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