Aprilia-Werksfahrer Aleix Espargaró kämpfte in Silverstone mit seinem Bruder Pol um die Top-10-Plätze, aber dann wurde er von einem Motorschaden eingebremst – dem zweiten an einem MotoGP-Wochenende.
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Aleix Espargaró konnte wegen eines Motorschadens den "British Grand Prix" in Silverstone nicht zu Ende fahren. Dabei war es für den Aprilia-Werksfahrer zuvor nicht schlecht gelaufen: Er startete vom zwölften Platz auf dem Grid und konnte dann einige Plätze gutmachen, ehe er in der letzten Runde in die Box zurückfahren musste.
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"Ich bin gut gestartet, aber wegen des Sturzes in der ersten Kurve habe ich ein paar Plätze verloren", erzählte der Spanier am Sonntagabend. "Die Pace war ganz okay – genau so, wie ich es erwartet hatte. Ich konnte gegen Petrucci und meinen Bruder kämpfen, aber es war schwierig, sie zu überholen." "Meinen Bruder habe ich insgesamt dreimal überholt. Das hat Spass gemacht. Und deshalb ist es umso frustrierender, dass ich nicht bis zum Ende mithalten konnte", bedauerte Aleix. Sein jüngerer Bruder und Red Bull-KTM-Werksfahrer Pol Espargaró überquerte die Ziellinie als Neunter.
Die Ursache für das frühzeitige Rennende von Aleix Espargaró war ein Motorversagen, wie er es bereits am Freitag in England erlebt hatte. "Plötzlich hat der Motor gestoppt", erklärte er. "Es ist nicht normal, dass an einem Wochenende zwei Motoren den Geist aufgeben. Aber ich kann nichts dagegen machen."
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"Ich hoffe schwer, dass die Mechaniker eine Lösung finden, damit das nicht mehr passiert. Vor allem, weil wir nur eine limitierte Anzahl Motoren zur Verfügung haben während der Saison und doch noch einige Rennen anstehen", gab der Aprilia-Pilot zu bedenken.
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Trotzdem sah der 30-Jährige auch die positiven Seiten: "Wir lagen nicht so weit hinter dem Rennsieger. Wir konnten mit KTM und Ducati kämpfen, aber leider nicht über die Ziellinie fahren. Das war Pech, aber ich hoffe, dass es beim beim Rennen in Misano in drei Wochen wieder besser laufen wird."
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