Valentino Rossi (Yamaha): «Rennspeed macht Sorgen»

Von Günther Wiesinger
MotoGP

Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi ist trotz des fünften Platzes am Freitag beim Buriram-GP beunruhigt. «Wir sind über eine einzelne Runde schnell. Aber bei der Rennpace sind die Gegner stärker», sagt er.

Valentino Rossi verlor am ersten MotoGP-Trainingstag auf dem Chang International Circuit nach Platz 5 nur 0,329 Sekunden auf die Bestzeit des Wunderknaben Fabio Quartararo. Doch Rossi war trotzdem in Buriram (Streckenlänge 4,554 km, sieben Rechtskurven, fünf Linkskurven) nur viertbester und damit langsamster Yamaha-Pilot,

«Es sieht so aus, als seien die Yamaha-Fahrer hier sehr konkurrenzfähig», freute sich der 40-jährige Italiener. «Besonders bei der Zeitenjagd sind wir alle ganz vorne dabei. «Wie schon letztes Jahr haben wir auf dieser Rennstrecke in positives Gefühl. Denn die Reifen funktionieren gut, und die Yamaha passte tadellos zu dieser Piste. Aber was die Pace fürs Rennen betrifft, haben wir gewisse Probleme. Vor allem müssen wir den besten Hinterreifen für die Renndistanz finden. Wir müssen eine Lösung finden, wie wir im Rennen von A bis Z konstant schnell fahren können, denn es wird extrem heiß sein. Und die Reifen werden extrem beansprucht werden.»

Yamaha war in Misano und Aragón jeweils in Schlagdistanz zum Sieger, aber Quartararo wurde in Italien von Márquez besiegt. In Spanien landeten Viñales und Quartararo im Finish auf den Plätzen 4 und 5. Rossi wurde Achter. Kann Yamaha am Sonntag in Thailand endlich wieder gewinnen, zumal Marc Márquez angeschlagen ist nach dem Crash im FP1?

Rossi: «Wir müssen aufpassen, denn wie gesagt, in der ‚time attack‘ sind wir mit dem weichen Hinterreifen sehr schnell. da sind wir bei Yamaha die Stärksten gewesen am Freitag. Aber wir können noch nicht einschätzen, mit welchem Hinterreifen wir das Rennen am besten durchstehen können. Da haben wir noch Arbeit.vor uns. Ich habe das Gefühl unseren stärksten Widersachen tun sich bei der Rennpace leichter als wir.»

Übrigens: Im Sky VR46-Team wurde heute Bulega-Crew-Chief David Munoz so häufig fotografiert wie nie zuvor. Denn am Donnerstag verriet Rossi, dass er 2020 bei ihm als Chefmechaniker statt Galbusera anheuern wird. Galbusera hat nach der Trennung von Jeremy Burgess sechs Jahre für Rossi gearbeitet.

MotoGP-Ergebnisse Buriram, Freitag:


1. Quartararo, Yamaha, 1:30,404 min
2. Viñales, Yamaha, + 0,193 sec
3. Morbidelli, Yamaha, + 0,221
4. Miller, Ducati, + 0,294
5. Rossi, Yamaha, + 0,329
6. Márquez, Honda, + 0,487
7. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,603
8. Dovizioso, Ducati, + 0,623
9. Mir, Suzuki, + 0,682
10. Rins, Suzuki, + 0,690
11. Petrucci, Ducati, + 0,711
12. Bagnaia, Ducati, + 0,750
13. Crutchlow, Honda, + 0,940
14. Nakagami, Honda, + 1,020
15. Pol Espargaró, KTM, + 1,095
16. Iannone, Aprilia, + 1,108
17. Abraham, Ducati, + 1,184
18. Rabat, Ducati, + 1,528
19. Oliveira, KTM, + 1,532
20. Lorenzo, Honda, + 1,545
21. Kallio, KTM, + 1,587
22. Syahrin, KTM, + 2,180

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