Danilo Petrucci (Ducati/8.): «Das ist lange her»

Von Mario Furli
MotoGP
Danilo Petrucci sieht in Motegi Licht am Ende des Tunnels

Danilo Petrucci sieht in Motegi Licht am Ende des Tunnels

Seit Barcelona Mitte Juni schaffte es Ducati-Werksfahrer Danilo Petrucci in der MotoGP-WM nicht mehr aufs Podest. Nach den beiden freien Trainings am Freitag in Motegi ist der Italiener aber zuversichtlich.

Nur drittbester Ducati-Pilot und 0,855 sec Rückstand auf die Bestzeit von Fabio Quartararo (Petronas Yamaha) taten der guten Laune von Danilo Petrucci am Freitag keinen Abbruch. «Am Samstag soll es regnen, das macht die Arbeit am Freitag umso wichtiger», hielt der Italiener fest. «Ich bin einigermaßen glücklich mit meinem Motorrad, mit neuen und gebrauchten Reifen. Kurz lag ich sogar mal auf Platz 1. Das habe ich richtig genossen. Ich habe die Nummer 9 ganz oben gesehen und mir gedacht: 'Wie lange war das her.'»

«Unsere Gegner sind stark, aber wir mischen mit. Nur zwei oder drei Piloten sind schneller als ich, aber ich bin in den Top-5 dabei. Mein Ziel für heute waren die Top-10, das habe ich erreicht – auch wenn ich sagen muss, dass ich auf der schnellen Runde etwas besser hätte sein können», ergänzte der WM-Fünfte, dem nur fünf Zähler auf den dritten WM-Rang von Alex Rins (Suzuki) fehlen.

«Ich war schon lange nicht mehr so konkurrenzfähig, deshalb bin ich glücklich», bekräftigte «Petrux». «Es ist lange her, dass ich am Freitag zuletzt ein Licht gesehen habe», schmunzelte er.

Woran liegt das? «Die Piste hilft uns, aber nicht die ganze Strecke liegt uns. Der dritte Sektor ist sehr, sehr kompliziert für uns. Da gibt es langsame Kurven, die zumachen, da sind wir sicher nicht die Besten. Aber in anderen Abschnitten funktioniert das Motorrad sehr, sehr gut», unterstrich der Ducati-Werksfahrer. «Ich habe meinen Teil gemacht, das Bike ist stark und konkurrenzfähig und die Strecke ist auch noch schön. Wenn wir diese drei Sachen zusammenfügen, dann sollten wir darum kämpfen, an der Spitze dabei zu sein.»

«Mir macht das Wetter am Samstag keine Sorgen. Klar, das ist immer eine Lotterie, aber ich mag es im Regen zu fahren», grinste der Mugello-Sieger. «Ich glaube, dass ich auch im Nassen konkurrenzfähig bin. Wichtig ist, dass ich es in die ersten beiden Startreihen schaffe.»

MotoGP-Ergebnisse Motegi, kombinierte Zeitenliste am Freitag:

1. Quartararo, Yamaha, 1:44,764 min
2. Viñales, Yamaha, + 0,321 sec
3. Márquez, Honda, + 0,336 
4. Dovizioso, Ducati, + 0,650
5. Rossi, Yamaha, + 0,702
6. Morbidelli, Yamaha, + 0,798
7. Miller, Ducati, + 0,813
8. Petrucci, Ducati, + 0,855
9. Mir, Suzuki, + 0,877
10. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,957
11. Rins, Suzuki, + 0,966
12. Crutchlow, Honda, + 1,040
13. Pol Espargaró, KTM, + 1,256 
14. Bagnaia, Ducati, + 1,566
15. Nakagami, Honda, + 1,793
16. Abraham, Ducati, + 1,812
17. Lorenzo, Honda, + 1,897
18. Iannone, Aprilia, + 1,981
19. Oliveira, KTM, + 2,036
20. Guintoli, Suzuki, + 2,039
21. Kallio, KTM, + 2,134
22. Rabat, Ducati, + 2,394
23. Syahrin, KTM, + 3,210

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