Cal Crutchlow: «Habe massive Probleme mit dem Nerv»

Von Johannes Orasche
MotoGP
Cal Crutchlow nach seinem Sturz in Sepang

Cal Crutchlow nach seinem Sturz in Sepang

Der Engländer Cal Crutchlow (Honda) hat erneut Probleme mit seinem vor einem Jahr in Australien mehrfach gebrochenen Knöchel. Kurzfristig lässt sich das Problem nur mit Drogen lösen, meinte er augenzwinkernd.

Cal Crutchlow hat nicht nur wegen seines Sturzes in Sepang die Heimreise nach Europa mit gemischten Gefühlen angetreten. Den Briten aus dem Team LCR Honda von Lucio Cecchinello plagen erneut gesundheitliche Probleme, die noch von seinem Sturz aus dem FP2 von Phillip Island 2018 und der danach notwendigen, aufwendigen Knöchel-Operation am rechten Fuß herrühren. Damals verbrachte er auch seinen Geburtstag im Krankenhaus in Melbourne.

«Ich habe meinen Chirurgen in Melbourne getroffen und er war auch am Rennwochenende auf Phillip Island dabei», enthüllte Crutchlow. «Ich habe ein massives Problem mit dem Nerv an meinem rechten Knöchel. Wenn ich vom Motorrad steige, spüre ich eine Zeit lang zwei meiner Zehen nicht. Auch die Schmerzen sind teils unglaublich, wenn ich diesen Nerv berühre.»

Crutchlows Problem ist die Zeit: «Ich will keinen Winter mehr mit Reha haben. Wir testen dann schon in Valencia und Jerez. Das heißt, ich müsste diese Sache im Dezember erledigen. Das wären inklusive der Heilung und Reha nur sechs Wochen Zeit bis zu den Tests.»

Crutchlow stellt sich daher die sehr wichtige Frage: «Soll ich mit Schmerzen weitermachen? Es ist jetzt natürlich schlimm, unmittelbar nachdem ich auf dem Bike war, weil auch der Stiefel immer am Knöchel ist. Anfang des Jahres war es bereits schwierig, dann eigentlich okay bis in den August hinein. Danach ging es erneut los. Zuletzt war es wieder einen Monat lang okay und jetzt ist es wieder ganz schlimm geworden.»

«Es ist keine leichte Operation, das ist klar. Ich habe viel Metall im Fuß und brauche einen plastischen Chirurgen, der den Nerv durch ein Mikroskop beobachtet und aufpasst, dass nichts beschädigt wird. Die Ärzte glauben vielleicht, es ist alles einfach. Es ist für die wie für uns ein paar Runden zu fahren und zehn Sekunden über der Pace zu sein. Es ist zwar kein großes Risiko, aber ich will so stark wie möglich ins Jahr 2020 kommen.»

Dann zeigt der inzwischen 34-Jährige wieder seinen wunderbar sarkastischen Humor auf die Frage, ob er kurzfristig eine Lösung sieht: «Ja, wenn ich Drogen nehme.»

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