Iker Lecuona (15.): «Muss in jedem Bereich zulegen»

Von Otto Zuber
MotoGP
Iker Lecuona

Iker Lecuona

Red Bull-KTM-Tech3-Rookie Iker Lecuona beendete den zweiten Valencia-Testtag auf Position 15 der Tageszeitenliste. Obwohl sein Rückstand auf die Spitze grösser war als am Vortag, zog der Spanier eine positive Bilanz.

Insgesamt 57 Mal umrundete Iker Lecuona auf seiner Tech3-KTM den knapp vier Kilometer langen Circuit Ricardo Tormo am zweiten Testtag, den er auf dem 15. Platz der Tageszeitenliste und damit erneut als bester Rookie abschloss. Sein Rückstand auf die Bestzeit von Maverick Viñales betrug 1,666 sec und fiel damit fast zwei Zehntel höher aus als am Vortag, den er noch auf Position 13 der Tageswertung abgeschlossen hatte.

Dennoch war Lecuona zufrieden mit den gemachten Fortschritten. Der Rookie aus dem Red Bull-KTM-Tech3-Team fasste nach dem Ende der Session zusammen: «Ich musste einige Punkte verändern, aber ich habe mich stark verbessern können.» Und er betonte auch gleich: «Ich werde natürlich weiterhin hart arbeiten müssen, denn es gibt noch viel zu tun.»

Auf die Frage, ob er beim nächsten Test in Jerez ein einfacheres Spiel erwarte, erklärte er ausweichend: «Da ich in Jerez noch nie auf einer MotoGP-Maschine unterwegs war, kann ich das kaum einschätzen. Aber ich bin gespannt, wie sich das Motorrad dort anfühlen wird.»

«Ich muss generell etwas schneller werden und so ziemlich in jedem Bereich zulegen», analysierte der Teenager trocken. «Und auch physisch ist es eine andere Herausforderung, deshalb werde ich mein Training anpassen müssen.» Vor allem die Arme sind nach zwei Testtagen auf dem MotoGP-Bike schwer: «Ich bin schon sehr müde, denn das Bike hat deutlich mehr Power und auch auf der Bremse spürt man alles stärker. Deshalb werde ich mit meinem Coach schauen, was ich anders machen kann.»

Dass Lecuona schneller war als Binder, ist nicht verwunderlich: Im Gegensatz zum Südafrikaner saß er schon beim Valencia-GP drei Tage lang auf der KTM RC16.

Valencia-Test, 20. November

1. Viñales, Yamaha, 1:29,849 min
2. Quartararo, Yamaha, 1:30,013 min, + 0,164 sec
3. Morbidelli, Yamaha, 1:30,114, + 0,265

4. Crutchlow, Honda, 1:30,316, + 0,467
5. Mir, Suzuki, 1:30,427, + 0,578

6. Rins, Suzuki, 1:30,503, + 0,654
7. Marc Márquez, Honda, 1:30,556, + 0,707

8. Pol Espargaró, KTM, 1:30,685, + 0,836

9. Rossi, Yamaha, 1:30,781, + 0,932
10. Miller, Ducati, 1:30,854, + 1,005

11. Dovizioso, Ducati, 1:31,143, + 1,294

12. Rabat, Ducati, 1:31,258, + 1,409

13. Pirro, Ducati, 1:31,424, + 1,575

14. Pedrosa, KTM, 1:31,470, + 1,621

15. Lecuona, KTM, 1:31,515, + 1,666

16. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:31,526, + 1,677

17. Abraham, Ducati, 1:31,597, + 1,748

18. Bradl, Honda, 1:31,657, + 1,808
19. Iannone, Aprilia, 1:31,800, + 1,951

20. Alex Márquez, Honda, 1:32,235, + 2,386
21. Smith, Aprilia, 1:32,249, + 2,400

22. Binder, KTM, 1:32,367, + 2,518

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