Franco Morbidelli (3.): «Näher an der Spitze dran»

Von Otto Zuber
MotoGP
Franco Morbidelli

Franco Morbidelli

Petronas-Yamaha-Pilot Franco Morbidelli durfte sich am zweiten Valencia-Testtag über die drittschnellste Rundenzeit des ganzen Tests freuen. Nun hofft der Italiener, in Jerez den neuen Yamaha-Motor zu bekommen.

Knapp eine Zehntel trennte das Petronas-Yamaha-Duo Fabio Quartararo und Franco Morbidelli nach zwei Valencia-Testtagen. Die beiden Teamkollegen hatten ihre schnellste Testrunde jeweils am zweiten Tag gedreht, und nur Yamaha-Werksfahrer Maverick Viñales war noch flotter als der Franzose und der Italiener unterwegs, wobei Morbidelli mit 1:30,114 min der langsamere der Beiden war.

Dennoch war der Moto2-Weltmeister von 2017 nach insgesamt 123 Runden auf dem Circuit Ricardo Tormo zufrieden mit der geleisteten Arbeit. «Ich bin ziemlich happy damit, denn wir waren an beiden Tagen sehr schnell unterwegs, sogar besser als am GP-Wochenende. Wir waren definitiv näher an der Spitze dran», freute sich der 24-jährige Römer.

«Mein Tempo war gut und wir haben einige Sachen ausprobiert, die gut für uns waren, auch wenn es nur Kleinigkeiten waren», schilderte der WM-Zehnte, und fügte an: «Einige davon gefielen mir wirklich gut, bei anderen habe ich nicht wirklich eine Veränderung gespürt. Deshalb ist es nun wichtig, die Änderungen zu verstehen.»

Der achtfache GP-Sieger kann es kaum erwarten, in Jerez wieder auszurücken. Er hofft, dort auch mit dem neuen Yamaha-Motor ausrücken zu können, mit dem die Werksfahrer bereits in Valencia unterwegs waren. «Zunächst müssen wir klären, ob wir in Jerez den neuen Motor ausprobieren werden, denn es ist wichtig, einen ersten Eindruck von seinen Stärken und Schwächen zu bekommen», betonte Morbidelli vor der Abreise aus Valencia.

Valencia-Test, Gesamtwertung 19./20. November

1. Viñales, Yamaha, 1:29,849 min
2. Quartararo, Yamaha, 1:30,013 min, + 0,164 sec
3. Morbidelli, Yamaha, 1:30,114, + 0,265
4. Crutchlow, Honda, 1:30,316, + 0,467
5. Mir, Suzuki, 1:30,427, + 0,578
6. Rins, Suzuki, 1:30,503, + 0,654
7. Marc Márquez, Honda, 1:30,556, + 0,707
8. Dovizioso, Ducati, 1:30,665, + 0,816
9. Pol Espargaró, KTM, 1:30,685, + 0,836
10. Rossi, Yamaha, 1:30,781, + 0,932
11. Miller, Ducati, 1:30,854, + 1,005
12. Rabat, Ducati, 1:31,258, + 1,409
13. Pirro, Ducati, 1:31,424, + 1,575
14. Petrucci, Ducati, 1:31,433, + 1,584
15. Pedrosa, KTM, 1:31,470, + 1,621
16. Lecuona, KTM, 1:31,515, + 1,666
17. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:31,526, + 1,677
18. Abraham, Ducati, 1:31,597, + 1,748
19. Bradl, Honda, 1:31,657, + 1,808
20. Iannone, Aprilia, 1:31,674, + 1,825
21. Smith, Aprilia, 1:32,090, + 2,241
22. Alex Márquez, 1:32,235, + 2,386
23. Binder, KTM, 1:32,367, + 2,518

Valencia-Test, 20. November

1. Viñales, Yamaha, 1:29,849 min
2. Quartararo, Yamaha, 1:30,013 min, + 0,164 sec
3. Morbidelli, Yamaha, 1:30,114, + 0,265
4. Crutchlow, Honda, 1:30,316, + 0,467
5. Mir, Suzuki, 1:30,427, + 0,578
6. Rins, Suzuki, 1:30,503, + 0,654
7. Marc Márquez, Honda, 1:30,556, + 0,707
8. Pol Espargaró, KTM, 1:30,685, + 0,836
9. Rossi, Yamaha, 1:30,781, + 0,932
10. Miller, Ducati, 1:30,854, + 1,005
11. Dovizioso, Ducati, 1:31,143, + 1,294
12. Rabat, Ducati, 1:31,258, + 1,409
13. Pirro, Ducati, 1:31,424, + 1,575
14. Pedrosa, KTM, 1:31,470, + 1,621
15. Lecuona, KTM, 1:31,515, + 1,666
16. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:31,526, + 1,677
17. Abraham, Ducati, 1:31,597, + 1,748
18. Bradl, Honda, 1:31,657, + 1,808
19. Iannone, Aprilia, 1:31,800, + 1,951
20. Alex Márquez, Honda, 1:32,235, + 2,386
21. Smith, Aprilia, 1:32,249, + 2,400
22. Binder, KTM, 1:32,367, + 2,518

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