Jorge Lorenzo: «Rossi kann wieder Rennen gewinnen»

Von Vanessa Georgoulas
MotoGP
Assen 2017: Valentino Rossis jüngster Sieg liegt schon eine Weile zurück

Assen 2017: Valentino Rossis jüngster Sieg liegt schon eine Weile zurück

Yamaha-Edeltester Jorge Lorenzo ist sich sicher: Wenn Valentino Rossi ein besseres Feeling mit dem Bike hat als im vergangenen Jahr, kann sich der neunfache Weltmeister stark verbessern.

Der letzte GP-Sieg von Valentino Rossi liegt schon eine Weile zurück: 2017 fuhr der Yamaha-Star in Assen den 115. GP-Sieg seiner bisherigen Karriere ein. Seither schaffte es der neunfache Weltmeister zwar noch neun weitere Male in die Top-3, allerdings stand er nie mehr auf dem höchsten Podesttreppchen.

Das könnte sich aber schnell ändern, ist sich sein früherer Teamkollege und Rivale Jorge Lorenzo sicher. Der Yamaha-Testpilot erklärt im Gespräch mit Ernest Riveras von «DAZN_ES», dass es nicht viel braucht, damit der WM-Siebte des Vorjahres wieder an der Spitze steht.

«Ich glaube wirklich, dass er seine Ergebnisse immens verbessern und wieder Rennen gewinnen könnte, wenn er ein besseres Gefühl auf dem Motorrad hat als im vergangenen Jahr. Davon bin ich überzeugt», betont der Mallorquiner mit Blick auf den 41-jährigen Altmeister. Es stimme zwar, dass es körperlich immer anstrengender werde, ein MotoGP-Bike für 45 Minuten an der Grenze zu bewegen.

«Natürlich ist es ein körperlicher Kraftakt, eine MotoGP-Maschine für 45 Minuten an der Grenze zu bewegen», räumt Lorenzo ein. Aber bei der Yamaha müsse man kein Kraftprotz sein, um damit konkurrenzfähige Zeiten zu schaffen, weiss der Spanier aus eigener Erfahrung. Trotzdem hat er die Japaner nach der Saison 2016 verlassen.

Das geschah aus mehreren Gründen und lag nicht nur am teaminternen Konkurrenzkampf gegen Valentino Rossi. «Es stimmt, dass Valentino eine unglaubliche Wirkung auf die Fans und Medien hat, und das war 2015 offensichtlich. Aber das war nicht der Hauptgrund für meinen Abgang. Vielmehr lag es daran, dass ich neun Jahre lang bei Yamaha war, immer das gleiche Bike fuhr und mit den gleichen Leuten arbeitete», beteuert der 33-Jährige.

«Rückblickend kann man zweifelsohne festhalten, dass ich ein paar Knochenbrüche weniger und ein paar Erfolge mehr gesammelt hätte, wenn ich bei Yamaha geblieben wäre», weiss auch Lorenzo. «Aber unter den damaligen Umständen würde ich wieder so handeln», ist er sich sicher.

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