Jonas Folger (KTM/22.): «Es hat sich viel verändert»
«Ich bin froh, dass mir mein Team und auch die KTM-Verantwortlichen keinen Druck machen», sagte Jonas Folger. «Jetzt bin ich gespannt, was die nächsten zwei Tage hier bringen.»
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Jonas Folger hätte sich für seine Rückkehr in die MotoGP-Weltmeisterschaft nach 2040 Tagen keine anspruchsvollere Piste vorstellen können als den Circuit of The Americas (COTA), mit seinen 20 Kurven und einer Länge von 5,5 km. Dazu wurde Jonas in den ersten zwölf Minuten des 45-Minuten langen FP1 wegen eines Defekts quasi zur Untätigkeit verdammt. Aber der Bayer hatte nie Mühe, innerhalb der 105-Prozent-Regel zu bleiben. Sie schreibt vor, dass er nicht mehr als ca. 6,1 Sekunden auf die Bestzeit verlieren darf, wenn er die Qualifikation schaffen will.
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Jonas Folger hat für das Yamaha-Tech3-Team im September 2017 seinen letzten Grand Prix bestritten, seither hat er in der WM viele Rückschläge erlitten, aber bei KTM einen Vertrag als MotoGP-Testfahrer erhalten, weil der 40-jährige Finne Mika Kallio in die Jahre gekommen ist.
KTM-Motorsport-Direktor Pit Beirer war dankbar, als Jonas für die nächsten drei Grand Prix als Ersatz für Pol Espargaró zusagte, der womöglich bis Juli oder August pausieren muss und mit Schmerzen daheim in Spanien im Krankenbett liegt. "Wir denken bei Pol momentan gar nicht an eine Rückkehr auf die Rennstrecke, wir wünschen ihm nur, dass seine Schmerzen bald erträglich werden", erklärte Beirer in Texas.
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"Es ist großartig, wieder zurück in der MotoGP zu sein, besonders mit diesem Tech3-Team, mit dem ich eine Vergangenheit in dieser Klasse habe. Ich kenne die Leute hier, das ist schön. Aber wir wussten, dass es heute schwierig wird, und es war wirklich mühsam für mich", schilderte FOLGAS. "Ich bin ohne Tests auf dieses Bike gestiegen, wir mussten viele Sachen ändern. Zuerst ging es um die Ergonomie, dann mussten wir das Setting anpassen."
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"Der Rückstand ist momentan beträchtlich, aber ich muss mich zuerst wieder mit dieser Strecke anfreunden, ich war seit 2017 nicht hier", gab der 29-jährige Deutsche zu bedenken. "Dieser Grand Prix ist eine große Herausforderung für mich. Aber ich bin froh, dass mir mein Team und auch die Verantwortlichen von KTM den Rücken stärken und mir keinen Druck machen. Jetzt bin ich gespannt, was die nächsten zwei Tage hier bringen."
"Was mich heute überrascht hat, war der Level, auf dem sich die Bike und Fahrer in der MotoGP inzwischen befinden", stellte der GASGAS-Werkspilot Folger fest. "In den letzten sechs Jahren hat sich hier sehr viel verändert. Erstens der Level der Technik, der Fahrstil, das Niveau der Fahrer. So viele Dinge sind anders. Es ist wirklich schwer, alle diese Dinge zu neu lernen und andere Bedürfnisse der MotoGP wieder aufzufrischen." "Aber ich nehme mir diese Zeit zum Lernen und ich nutze jede Runde, um weitere Informationen zu sammeln", berichtete der fünffache GP-Sieger, dessen Tochter Sophie inzwischen zehn Jahre alt ist. "Ich werde dann daraus Nutzen ziehen und am Ende ein besserer Fahrer sein."
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