Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
Tech3-Yamaha-Pilot Cal Crutchlow stand für 2013 auf der Einkaufsliste von Ducati, zig aber schliesslich gegen Andrea Dovizioso den Kürzeren. Und bei Pramac-Ducati wurden an seiner Stelle Ben Spies und Andrea Iannone verpflichtet. Der WM-Siebte (mit dritten Plätzen in Brünn und Phillip Island) fühlt sich bei Yamaha ohnedies besser aufgehoben. Crutchlow hätte aber bei Tech3 lieber eine Werks-Yamaha als ein Kunden-Motorrad wie bisher. "Ich sehe meine Zukunft auch langfristig bei Yamaha", beteuert Crutchlow. "Und wenn ich weiter gut abschneide, will ich eines Tages ins Werksteam.
Werbung
Werbung
Yamaha-Rennchef Lin Jarvis liess aber durchblicken, das Werk verfüge nicht über genug Ressourcen, um den Tech3-Rennstall mit einer dritten Werksmaschine auszustatten. Auch Ben Spies hatte 2010 bei Tech3 ein Satelliten-Bike. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Yamaha drei Werksfahrer betreuen kann." Es würde auch im Tech3-Team von Hervé Poncharal zu logistischen Problemen bei der Ersatzteilversorgung führen, heisst es, wenn Crutchlow und Bradley Smith unterschiedliches Material hätten.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.