Laverty: Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut

Von Maria Reyer
MotoGP
Michael Laverty musste zuhinterst starten

Michael Laverty musste zuhinterst starten

Bei Paul Bird Motorsport konnten in Katar zwei WM-Punkte von Yonny Hernández gefeiert werden. Laverty erlebte das erwartet schwierige MotoGP-Debüt.

Beim ersten Grand Prix der neuen MotoGP-Saison in Katar startete Yonny Hernández in seinem zweiten Jahr in der Königsklasse erstmals auf einer ART-Aprilia in ein Rennen. Teamkollege Michael Laverty sass bei seinem MotoGP-Debüt auf der mit einem Aprilia-Motor ausgerüsteten Eigenbau-Maschine seines Teams Paul Bird Motorsport.

Der 24-jährige Hernández musste in den Trainings Stürze verkraften. Im zweiten freien Training errang er aber den 14. Platz und wurde somit zweitbester Fahrer auf einem Claiming-Rule-Bike. Im neuen Qualifying-Format platzierte sich der Kolumbianer als Sechster in der Q2-Session, was am Ende Startplatz 16 bedeutete.

Der zweite PBM-Pilot wurde bei seinem Debüt in der Königsklasse auf eine harte Probe gestellt. In Q2 konnte er sich nur auf dem 14. Rang qualifizieren, somit musste der Nordire von Startplatz 24 als Letzter in das Rennen gehen.
 
In das einzige Nachtrennen der Saison starteten beide PBM-Fahrer schlecht. Nach den misslungenen Anfangsphasen konnten sich aber Hernández auf Platz 15 und Laverty in die Top-20 nach vorne arbieten. Im Verlauf des Rennens konnten beide ihre Positionen zwar halten, jedoch nicht nach vorne hin ausbauen. Am Ende wurde es der 14. Platz für Hernández und die 17. Position für den 31-jährigen Laverty. Immerhin fuhr der Brite das Rennen noch in derselben Runde wie Auftaktsieger Jorge Lorenzo (Yamaha) zu Ende.

Der Debütant, der siebter CRT-Fahrer wurde, war nach dem Rennen erleichtert: «Es ist gut, das erste Rennen hinter uns und die Maschine sicher nach Hause gebracht zu haben. Es ist nicht die Position geworden, die wir wollten, aber wir müssen uns immer wieder daran erinnern, dass Rom auch nicht an einem einzigen Tag erbaut wurde. Wir machen gute Fortschritte und wir sind nicht weit weg von den besten CRT-Bikes.»

Hernández haderte: «Ich hatte keinen guten Start und verlor ein paar Positionen, war aber in der Lage, diese am Ende der ersten Runde zurückzugewinnen. Die Abstimmung des Motorrades fühlte sich gut an, dadurch konnte ich volles Risiko gehen und mit Héctor Barberá kämpfen. Ich bin zufrieden mit dem Resultat und mit den zwei Punkten.»

Auch Phil Borley, Technischer Direktor bei Paul Bird Motorsport, ist mit dem Ergebnis zufrieden: «Yonny hatte keinen guten Start, fand aber bald in seinen Rhythmus und machte die ersten Punkte. Michaels Rennen war leider davon beeinflusst, dass wir wenig Zeit hatten, um die richtige Abstimmung für sein Bike zu finden. Trotzdem fuhr er konstante Rundenzeiten.»

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