Barcelona, MotoGP-Quali: Dani Pedrosa mit Fabelzeit!

Von Matthias Dubach
MotoGP
Dani Pedrosa: So schnell wie noch kein anderer MotoGP-Fahrer

Dani Pedrosa: So schnell wie noch kein anderer MotoGP-Fahrer

Dani Pedrosa holt sich souverän die Pole-Position für den Katalonien-GP. Cal Crutchlow wird bester Yamaha-Fahrer, Stefan Bradl beendete das Q2 auf Rang 10.

WM-Leader Dani Pedrosa entschied das MotoGP-Qualifying in Barcelona vorzeitig. Der Honda-Werksfahrer erzielte seine beste Rundenzeit nicht wie oft in den letzten Sekunden des Q2, sondern schon in der fünften seiner acht Runden. Und was für eine Fabelzeit: Mit 1:40,893 min blieb Pedrosa als erste MotoGP-Fahrer auf dem Circuit de Catalunya unter der magischen 1:40er Marke. Der alte Pole-Rekord stammte noch aus dem Jahr 2008, als Reifenkrieg zwischen Bridgestone und Michelin herrschte und Casey Stoner die Ducati in 1:41,186 min um die Strecke prügelte.

Am nächsten kam dem Polesetter noch Cal Crutchlow: Der Brite aus dem Tech3-Yamaha-Team sicherte sich mit einer Attacke am Schluss Startplatz 2 (+0,608 sec), womit der WM-Vierte bester Yamaha-Pilot war!

Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo brach seine erste Runde ab, mit der Kupplung war etwas nicht in Ordnung. Der Weltmeister musste unplanmässig nochmals an die Box, verlor kostbare Zeit, war sichtbar verärgert und ging mit der Ersatzmaschine auf Zeitenjagd. Der Weltmeister schaffte es aber noch als Dritter in die erste Startreihe.

Die zweite Startreihe bildet der überraschende Honda-Gresini-Fahrer Alvaro Bautista, Ducati-Star Nicky Hayden und MotoGP-Sensation Marc Márquez, dem sein Teamkollege Pedrosa 0,949 sec aufbrummte.

Stefan Bradl musste sich mit Rang 10 begnügen. Der LCR-Honda-Pilot stellte zwar die absolute Bestzeit im ersten Sektor auf, aber Probleme im vierten Sektor sorgten dafür, dass der Zahlinger morgen nur aus der vierten Startreihe in den Katalonien-GP starten wird.

Valentino Rossi (Yamaha) führt als Siebter die dritte, rein italienische Reihe an. Andrea Iannone (Pramac-Ducati) blieb nur 0,004 sec hinter dem neunfachen Weltmeister zurück, Andrea Dovizioso stellte seine Ducati auf Rang 9.

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