Cal Crutchlow: Die Suche nach einem Arbeitsplatz

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Cal Crutchlow: Abschprfungen vom Sachsenring

Cal Crutchlow: Abschprfungen vom Sachsenring

Der WM-Vierte Cal Crutchlow will seinen Vorsprung auf Rossi weiter ausbauen. Aber er unterschätzt die Versehrten Lorenzo und Pedrosa nicht.

Platz 4 in der Weltmeisterschaft (vor Rossi), vier Podestplätze in acht Rennen, zuletzt Platz 2 auf dem Sachsenring – Tech3-Yamaha-Pilot Cal Crutchlow hat bisher eine famose MotoGP-Saison hingezaubert.

Und der 27-jährige Brite will in dieser Manier weitermachen, schliesslich sucht er noch einen gut bezahlten Arbeitsplatz für 2014 – bei Ducati, LCR-Honda oder Tech3-Yamaha. Wobei der Yamaha-Zug bereits abgefahren scheint.

«Es war eine gute erste Saisonhälfte. Wenn ich in Barcelona nicht runtergeflogen wäre, würde es noch besser aussehen, dann hätte ich mehr als sechs Punkte Vorsprung auf Valentino», resümiert Crutchlow. «Wir hatten ein paar schöne Rennen und ein paar ordentliche Performances. Aber es gab auch Enttäuschungen. Beim letzten Rennen auf dem Sachsenring ist mir ein starkes Resultat gelungen. Vielleicht klappt es hier in Laguna ähnlich gut. Ich bin zwar hier noch nie besonders gut gewesen, im Vorjahr Fünfter. Aber auf dem Sachsenring habe ich in den früheren Rennen auch nicht geglänzt, diesmal ist es ausgezeichnet gelaufen. Ich freue mich auf dieses Rennwochenende. Wir sind zufrieden, mit unseren Fortschritten. Hoffentlich können wir diesen Schwung ausnützen und vor der Sommerpause noch ein gutes Ergebnis sichern.»

Crutchlow: «Wurde richtig durchgerüttelt»

Nach den zwei fürchterlichen Stürzen auf dem Sachsenring fühlte sich Crutchlow dort im Rennen «ziemlich krank». Die Ursache konnte er nicht wirklich herausfinden. «Jedesmal wenn ich etwas gegessen, ist mir übel geworden. Ich hatte diese Woche einige Checks, aber es wurde nichts gefunden. Wahrscheinlich bin ich bei diesen beiden Highspeed-Crashes einfach richtig durchgerüttelt worden. Ich habe meinen ganzen Körper in Deutschland richtig hart angeschlagen, als ich durch das Kiesbett gerumpelt bin. Im Rennen habe ich mich gut gefühlt. Nachher gings mir schlecht. Dieses Weekend hat mir viel Energie aus dem Körper gesaugt.»

Crutchlow freut sich auf die Sommerpause. «Ich habe in diesem Frühjahr ein paar schmerzhafte Stürze hinnehmen müssen. Auch die Stürze in Le Mans waren ziemlich heftig. Jetzt freue ich mich auf die Ruhetage. Ich werde ein paar Tage hier in Kalifornien bleiben.»

Die Rückkehr von Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa erstaunt Crutchlow nicht. «Aber die beiden werden die Rennpause dringender benötigen als ich. Denn ich habe zumindest keine gebrochen Knochen», meint er.

Crutchlow hat viel Respekt für die beiden Titelanwärter. «Sie machen normal bei den Rennen keine Fehler. Deshalb erwarte ich, dass sie hier in Laguna vorne mitmischen und schnell sind. Ich glaube, Dani und Jorge werden neben Marc und Valentino hier schwer zu schlagen sein.»

«Indianapolis war bisher immer eine mühselige Strecke für mich. Wenn ich glücklich aus Laguna abreisen kann, werde ich auch für Indy mehr Mummen haben», ist der Yamaha-Pilot überzeugt.

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