Andrea Dovizioso: Ist Cal Crutchlow schon entmutigt?

Von Oliver Feldtweg
MotoGP
Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso kann sich nicht vorstellen, dass Teamkollege Cal Crutchlow nach den ersten Testfahrten mit der GP13 entmutigt ist.

Cal Crutchlow beendete den 3-Tage-Test an zwölfter Position. Er büsste massive 1,5 Sekunden auf Weltmeister Marc Márquez ein.

«Dovi» fuhr nur 0,2 Sekunden schneller als Crutchlow. Der Italiener hat eine desaströse erste Saison mit den Roten erlebt. Er hat keinen einzigen Podestplatz errungen.

2012 hat sich Dovizioso noch als erfolgreichste Fahrer in der Geschichte des Tech3-Teams feiern lassen … mit sechs MotoGP-Podestplätzen in einer Saison.

In der abgelaufenen Saison schaffte «Dovi» nur zwei Top-6-Resultate. Der Sprung von der Tech3-YZR-M1-Yamaha auf die Desmosedici war von Rückschlägen geprägt.

«Ich denke, Cal hat nicht alles so erwartet, wie er es bei Ducati vorgefunden hat», erklärte der 125-ccm-Weltmeister von 2004 gegenüber MCN. «Aber mehr oder weniger wusste er, was auf ihn zukommt. Er sollte also nicht allzu niedergeschlagen sein. Ein bisschen, ja, das kann ich mir vorstellen. Aber nicht zu sehr... Wichtig ist, dass wir bald Fortschritte erleben. Denn das ist in der vergangenen Saison nicht passiert. Das brauchen wir aber in unserer Situation. Denn wenn wir in einem Jahr noch genau dort stehen, wo wir uns jetzt befinden, dann haben wir ein gewaltiges Problem.»

Dovizioso und Crutchlow sind einander nicht fremd. Sie haben 2012 als Tech3-Yamaha-Teamkollegen ein paar unbarmherzige Fights ausgetragen.

Wie fühlt sich die neue Zusammenarbeit mit Crutchlow an? Dovizioso: «Es ist ähnlich, aber trotzdem gibt es Unterschiede. Denn wir hatten überhaupt nichts Neues zu testen. Wir konnten uns nur um ein besseres Set-up kümmern. Unsere Situation unterscheidet sich stark von Tech3. Denn bei der Ducati besteht in jedem Bereich eine Möglichkeit zur Verbesserung. Das wird Cal auch so sehen. ich komme gut mit ihm aus. Er ist richtig unterhaltsam, wenn er Probleme erklärt. Es ist nett, sein Teamkollege zu sein.»

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