Alvaro Bautista/Scott Redding: Ausfall und Zeitstrafe

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Alvaro Bautista wird vom Pech verfolgt: Seine Werks-Honda blieb in Barcelona nach drei Runden stehen. Und Scott Redding verlor wegen einer Zeitstrafe Platz 12.

Alvaro Bautista erlebte beim Catalunya-GP ein Desaster, der Honda-RC213V-Pilot aus dem Go&Fun-Gresini-Honda-Team stand am Abend mit leeren Händen da. Der Motor blieb nach drei Runden stehen. Eine erste Analyse förderte ein elektrisches Problem zutage. Die genaue Ursache muss bei HRC noch erforscht werden.

«Das Motorrad ist auf der Geraden einfach stehen geblieben», ärgerte sich Bautista, der nur von Startplatz 12 wegfuhr. «Das ist enttäuschend, denn nach dem Crash vom Samstag habe ich alles getan, um am Rennen teilnehmen zu können. Schade, es hätte ein gutes Resultat werden können.»

Bautista hat jetzt bei sieben Rennen vier Nuller (Rennstürze bei den ersten drei Rennen) verzeichnet, er liegt in der WM mit 34 Punkten nur an elfter Position.

Scott Redding verliess beim Catalunya-GP die Piste in Runde 23 in Turn One und fuhr so auf die Rennstrecke zurück, dass er sich einen Zeitvorteil erschuf. Damit verletzte er Artikel 1.21.3 des FIM Road Racing World Championship-Gesetzes. Redding wurde zur Race Direction vorgeladen, es fand dann ein Meeting statt, es wurde auch Unterlagen der Zeitnahme gesichtet.

Redding bekam danach eine Zeitstrafe. Das Go&Fun-Gresini-Team brachte bei den FIM-Stewards eine Beschwerde gegen die Strafe ein, danach wurde ein Hearing mit dem Go&Fun-Honda-Gresini-Teammanager abgehalten auch der Drive-M7-Teammanager wurde eingeladen, denn Nicky Hayden war ursprünglich hinter seinem Honda-RCV1000R-Honda-Markenkollegen Redding auf Platz 13 gewertet worden.

Nach genauen Berechungen wurde Redding eine Zeit von 0,486 Sekunden zugeschlagen, er fiel dadurch hinter Hayden auf Platz 13 zurück.

Redding sagte, er habe nach der Exkursion in Sektor 2 absichtlich das Gas zugedreht, um dem folgenden Hayden das Aufholen der (von Scott) gewonnenen Zeit zu ermöglichen.

«Was die Strafe betrifft, ich hatte ein kleines Problem beim Zurückschalten vor Turn 1», ärgerte sich Redding. «Ich wollte das Risiko eines Sturzes vermeiden, also bin ich neben die Piste gefahren. Ich habe dadurch etwas Zeit gewonnen, deshalb habe ich eine Strafe bekommen. Ich sehe das nicht ein, weil ich nachher in Sektor 2 das Gas extra zugedreht habe, um das Rennen gegen Nicky wieder fair zu machen. Ich hätte nicht langsamer fahren sollen... Dann wäre ich trotz Penalty 12. geblieben!»

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