Scott Redding (11.): Alvaró Bautista besiegt!

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Open-Honda-Pilot Scott Redding schlug sich in den Qualifying-Sitzungen der MotoGP-Klasse besser als Alvaró Bautista auf der Werks-Honda. Doch Bautista musste einen Highsider hinnehmen.

Im Gresini-Team ist der Konkurrenzkampf zwischen den Teamkollegen derzeit härter als gewöhnlich. Scott Redding will sich für 2015 die Werks-Honda von Alvaró Bautista sichern. In Indianapolis machte er dafür einen wichtigen Schritt.

Der Brite setzte sich im Qualifying 1 gegen Cal Crutchlow, Yonny Hernandez und Alvaró Bautista durch, der jedoch kurz zuvor einen schweren Highsider verkraften musste. Während Bautista nicht in das Qualifying 2 aufrücken durfte, kämpfte Redding mit den Stars um die Startplätze 1 bis 12. Der Open-Honda-Pilot sicherte sich auf der unterlegenen Maschine den elften Platz vor Ducati-Pilot Cal Crutchlow.

«Ich fühlte mich von Anfang an wohl. Es war ein schönes Gefühl, erstmals in das Qualifying 2 aufzurücken. Ich bin sehr zufrieden, weil ich im Qualifying 2 meine Rundenzeit nochmals verbessern konnte. Auf das Rennen freue ich mich bereits sehr, denn am Samstag konnte ich zu jeder Zeit hart pushen. Unser einziges Problem ist der Grip am Vorderrad. Nach fünf oder sechs Runden, lässt der Grip nach, obwohl die Abnutzung nicht sichtbar ist. Das kostet mich etwas Vertrauen. Wir werden eine Lösung dafür suchen. Im Rennen werde ich wohl die Medium-Mischung des Hinterreifens einsetzen, denn der weiche verliert schon nach zwei Runden den Grip. Zudem fühle ich keinen großen Unterschied. Ich bin zuversichtlich für Sonntag», fasste Redding den zweiten Trainingstag zusammen.

Teamkollege Alvaró Bautista kam bei einem heftigen Highsider mit Prellungen davon und belegte Platz 14 im Qualifying. Er büßte über eine halbe Sekunde auf Redding ein. «Glücklicherweise bin ich in Ordnung, aber der Sturz war ziemlich Angst einflößend. Ich hatte einen Highsider. Dabei bin ich mehrere Sekunden durch die Luft geflogen, glaube ich. Trotzdem bin ich körperlich fit, aber ich bin enttäuscht, dass mein Gefühl für das Bike schlecht ist. Ich hatte Probleme mit dem Grip am Hinterrad. Das hat auch den Sturz verursacht. Unter diesen Bedingungen kann ich nicht fahren, denn wenn ich nur etwas schneller werde, riskiere ich einen Sturz. Das ist frustrierend. Ich werde alles geben, aber das Rennen wird hart», ist er sich bewusst.

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