Dani Pedrosa (Rang 1): Honda ist zurück an der Spitze

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Dani Pedrosa in Assen

Dani Pedrosa in Assen

Mit einem Chassis des Jahrgangs 2015 fuhr Dani Pedrosa in Assen Bestzeit. Teamkollege Marc Márquez hat sein 2015-Chassis im Honda-Truck verstauen lassen.

Bestzeit im zweiten freien MotoGP-Training in Assen mit einer Zeit von 1:33,450 min – Dani Pedrosa präsentierte sich erstmals in dieser Saison in Bestform.

Er verwendet seit dem Saisonstart ein etwas anderes Chassis als Marc Márquez, es sei zwar ein 2015-Chassis, betonte Dani, er habe jedoch vom Sepang-Test im Februar weg immer eine andere Chassis-Version bevorzugt als Marc Márquez.

Auch bei der Auspuffanlage ist ein Unterschied zu erkennen. «Da geht es nur um persönliche Präferenzen und Vorlieben, ich stelle vielleicht andere Ansprüche. Ich wollte einfach lieber die bisherigen Komponenten, die ich gut kenne, so weiss ich besser, mit welchem Material ich unterwegs bin», schilderte Pedrosa.

Pedrosa benützt also immer noch ein Chassis, das jener Version sehr ähnlich ist, die Márquez nach dem Barcelona-GP gerade entsorgt hat. Und er fährt damit Bestzeiten!

Aber das hört bei HRC keiner gerne. «Dani und Marc haben seit dem Sepang-Test unterschiedliche Varianten des 2015-Chassis verwendet», erklärte HRC-Sprecher Rhys Edwards. «Man kann diese zwei Chassis nicht ohne weiteres vergleichen, auch wenn beides 2015-Modele sind. Dani hat nie genau jenes 2015-Chassis verwendet, von dem Marc inzwischen abgestiegen ist.»

Dani Pedrosa zeigt sich von diesem Hickhack ungerührt. «Ich hatte heute ein gutes Gefühl, wir haben viel getestet, die Piste war in beiden Sessions trocken», freute er sich. «Damit war ich happy. Die Piste war heute in gutem Zustand. Es ist sonst oft schwierig, hier gute Pistenverhältnisse vorzufinden. Wir konnten die Reifen testen und das Set-up. Wir haben zwei identische Motorräder, wir konnten auf beiden Bikes ein brauchbares Basis-Set-up erarbeiten. Wenn es hier morgen am Freitag regnet, würde es unsere Aufgabe erschweren... Aber wir haben schon eine gute Ahnung, in welche Richtung es bei der Abstimmung gehen muss. Wenn uns also das Wetter am Freitag einen Strich durch die Rechnung macht, ist das nicht mehr sooo schlimm. Ich bin schon heute viel mit gebrauchten Reifen gefahren, denn man will ja frische Reifen für das FP3 aufbewahren und für das Qualifying. Hier kann sich das Wetter rasch ändern, deshalb musst du von jeder Sorte Reifen noch einen oder mehrere Exemplare übrig haben.»

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