Ferrari-Chef Vasseur dünnhäutig nach Hamilton-Kritik: «Hört auf damit!»
Ferrari-Superstar Lewis Hamilton kritisiert, dass punkto Ingenieur für ihn noch immer keine Lösung gefunden worden sei. «Das ist für mich ein Nachteil.» Ferrari-Teamchef Fred Vasseur ist wütend.
Noch immer hat Lewis keinen Renningenieur. Nachdem sein 2025er Ingenieur Riccardo Adami querversetzt wurde, wird Hamilton von Bryan Bozzi betreut, dem Ingenieur von Charles Leclerc.
Hamilton weiter: «Zunächst will ich sagen – bin wirklich sehr dankbar für all die Mühe, die sich Riccardo letztes Jahr mit mir gemacht hat, und für seine Geduld – es war einfach ein schwieriges Jahr für uns alle.»
Hamilton: «Knifflige Phase für mich»
«Das jetzt ist für mich eine ziemlich knifflige Phase, weil die derzeitige Lösung nicht langfristig ist. Sie wird nur für ein paar Rennen gelten. Und deshalb werde ich schon früh in der Saison wieder meinen Ansprechpartner wechseln und muss lernen, mit jemand Neuem zusammenzuarbeiten. Das ist natürlich nachteilig. Aber so ist nun mal die Situation, in der ich mich befinde, und ich werde versuchen, mein Bestes zu geben.»
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur ist auf die Kritik von Hamilton angesprochen worden und reagiert dünnhäutig. «Das ist nicht die Diskussion, die wir führen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Team, Lewis und der Boxenmauer ist sehr gut. Ich sehe in Bahrain einen zuversichtlichen Hamilton, mit einer sehr guten Einstellung.»
Vasseur: «Hört auf mit dieser Geschichte!»
Die Einstellung ist, morgen einen besseren Job zu machen als heute. Wenn es Bereiche gibt, in denen wir uns verbessern können, werden wir in diese Richtung weiterarbeiten. Aber Lewis hatte dabei eine sehr gute Einstellung."
Auf eine weitere Frage zu diesem Thema hängt Vasseur an: "Bitte hört auf mit dieser Geschichte! Es gibt 22 Fahrzeuge im Fahrerlager. Jedes Jahr gibt es etwa sechs oder sieben neue Ingenieure, und auch bei den Teamchefs haben wir viele Änderungen erlebt. Ich bin wahrscheinlich der Älteste zusammen mit Toto Wolff. Jedes Jahr wechseln drei, vier Teamchefs, und das bedeutet nicht das Ende des Teams.»
«Ein Team besteht heute aus etwa 1500 Leuten. Es geht nicht nur um einen Renningenieur. Die Formel 1 dreht sich immer ums Team, nie um eine Einzelperson.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach