Misano: Stefan Bradl 0,3 sec schneller als im Quali

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Stefan Bradl auf der Aprlia RS-GP in Misano

Stefan Bradl auf der Aprlia RS-GP in Misano

Stefan Bradl fand beim Dienstag-MotoGP-Test in Misano eine bessere Basis für die nächsten Rennen und war froh, endlich mal ohne Zeitdruck testen zu können.

Stefan Bradl bezeichnete den Dienstag-Test in Misano als «sehr, sehr gut». Der Aprilia-Werkspilot legte auf der 4,226 km langen Piste 68 Runden zurück und fuhr mit 1:34,0 min um 0,3 sec schneller als am Samstag im Qualifying.

Ebenfalls auf der Strecke: Das Repsol-Honda-Duo Márquez und Pedrosa, Max Biaggi mit dem Aprilia-Superbike, Aprilia-Testfahrer Michael Laverty, Teamkollege Alvaró Bautista sowie Alex De Angelis und die drei Ducati-Asse Dovizioso, Iannone und Pirro.

«Ich konnte erstmals in meiner Aprilia-Zeit ohne Stress und ohne den Zeitdruck eines freien 45-Minuten-Trainings eines ausprobieren. Am Vormittag haben wir uns auf das konzentriert, was wir bereits gehabt haben. da haben wir nur verschiedene Schwingenlängen und Set-up-Varianten durchprobiert, wir haben ein paar grössere Schritte verändert. Da sind wir nicht unbedingt um Welten vorwärts gekommen. Am Nachmittag haben wir die neue Schwinge noch einmal probiert, die ich in Silverstone schon vorübergehend ausprobiert habe. Sie hat in Kombination mit dem neuen Chassis besser funktioniert. Sie hat uns von der Rundenzeit und vom Gefühl her weiter gebracht; da sind wir einen Schritt vorwärts gekommen. Nachher haben wir noch verschiedene Elektronik-Mappings durchprobiert, eine andere Vorderradgabel mit einer geringeren Steifigkeit.»

Bradl und Bautista fuhren den ganzen Tag nur mit Bridgestone-Reifen. Bradl: «Ich werde erst beim Montag-Test in Aragón erstmals mit Michelin fahren.»

Bradl geht davon aus, dass sich der heutige Test für die nächsten Rennen als hilfreich erweisen wird. «Wir haben jetzt eine bessere Set-up-Basis für Aragón, ausserdem habe ich wieder zusätzliche Zeit mit diesem neuen Chassis und dem Motorrad verbracht. Wir konnten erstmals grobe andere Richtungen probieren. Ich denke, dass wir jetzt eine zweite Basis gefunden haben. Und eine bessere, als wir schon gehabt haben.»

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