KTM-Debüt in Spielberg: Alles reibungslos verlaufen

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Die KTM RC16 in Spielberg

Die KTM RC16 in Spielberg

An den ersten drei Tagen beim ersten Funktionstest der KTM RC16 auf dem Red Bull Ring sammelte KTM wertvolle Daten. Das rot-weiss-rote MotoGP-Projekt erweckt Begeisterung.

Genau 15 Monate nach der Ankündigung des MotoGP-Einstiegs absolvierte das Red Bull KTM Factory Racing Team auf dem Red Bull Ring in der Steiermark das Roll-out der KTM RC16.

In Spielberg pilotierte Testfahrer Alex Hofmann drei Tage lang das erste komplett in Eigenregie entwickelte MotoGP-Motorrad von KTM. Der Funktionstest der KTM RC16 verlief bei guten Bedingungen absolut problemlos.

Motorsport-Director Pit Beirer: «Der Donnerstag war ein sehr emotionaler Moment nicht nur für mich, sondern auch für das Team, die Firma und für viele KTM-Fans in Österreich und auf der ganzen Welt. Das und der Projektstart auf der Rennstrecke sind ebenso wichtig wie jegliche Rundenzeit. Großer Dank an Alex Hofmann und das ganze Team für die herausragende Performance. Das Feedback und die Tatsache, dass wir ohne Probleme schon sehr viele Runden absolvieren konnten, sind wieder große Motivation für die nächsten Schritte auf dem noch langen Weg bis zum Renneinstieg in die MotoGP-WM 2017.»

«Die Anspannung und der Druck im Team waren natürlich groß, fand der Roll-out doch früher und in größerem Rahmen statt als ursprünglich geplant», erklärte Sebastian Risse, Technical Director Onroad. «Der absolut reibungslose Ablauf und die Daten, die wir bereits sammeln konnten, stimmen uns optimistisch für die Weiterentwicklung der KTM RC16. Wir sind zwar noch weit weg von Detailarbeit, aber die drei Tage waren schon ein sehr positiver und aufschlussreicher Start für uns.»

Alex Hofmann: «Was soll ich sagen? Schaut euch meine Stiefel und das Bike an, die sehen noch aus wie neu. Da habe ich auch schon andere Premieren erlebt. Großer Respekt, was KTM in dieser extrem kurzen Zeit schon geleistet hat. Ich glaube, man konnte es nicht nur in meinem Gesicht erkennen, sondern in den Gesichtern aller anderen, mit welcher Begeisterung und Professionalität hier gearbeitet wird.»

Noch in diesem Jahr ist ein weiterer Test mit Alex Hofmann und Testfahrer Mika Kallio geplant. Parallel dazu wird im Werk in Mattighofen und Munderfing intensiv an der Weiterentwicklung der KTM RC16 gearbeitet.

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