Stefan Bradl (17.): «Das werden wir hinkriegen»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Stefan Bradl in Le Mans: Platz 17 im FP1

Stefan Bradl in Le Mans: Platz 17 im FP1

Stefan Bradl testete im ersten freien Le-Mans-Training wieder das neue Aprilia-Chassis und spürte Vorteile. «Wir müssen die Abstimmung verbessern, aber das ist kein Dama», ist der Bayer nach Platz 17 überzeugt.

Stefan Bradl (26) fiel in den letzten Minuten des ersten freien MotoGP-Trainings auf dem Circuit Bugatti von Le Mans vom 14. auf den 17. Platz zurück.

Mit 1:35,381 min schaffte der Aprilia-Werksfahrer aber ein gute Ausgangsbasis für die restlichen MotoGP-Trainings.

Bradl büsste schliesslich 1,339 sec auf die Bestzeit von Dani Pedrosa ein, liess aber seinen Teamkollegen Bautista um 0,417 sec hinter sich.

«Wir haben das neue Chassis wieder ausprobiert und verglichen, das wir in Jerez beim Montag-Test erstmals ausprobiert haben», schilderte Stefan Bradl gegenüber SPEEDWEEK.com nach dem FP1 in der engen, veralteten Box des Bugatti-Circuits. «Wir wollten beim neuen Chassis auch von einer zweiten Strecke Erkenntnisse gewinnen. Das neue Chassis macht einen guten Eindruck. Er ist ein bisschen ruhiger und besser beim Kurveneingang. Ich bin damit auch die bessere Zeit gefahren, wir konnten recht gute Vergleiche machen im FP1. Wir werden das neue Chassis auch im FP2 benützen. Wir brauchen mehr Zeit mit diesem Chassis, weil wir den härteren Vorderreifen probieren müssen, denn es werden andere Bedingungen herrschen um 14 Uhr, es wird um einiges wärmer sein. Danach werden wir uns für Samstag für eine Richtung entschieden, gemeinsam mit einem neuen Motor, der für den Samstag eingebaut wird, auf den werden wir uns dann auch konzentrieren müssen, sobald wir uns bei der Wahl des Chassis einig sind.»

«Bis jetzt passt es. Wir sind einigermassen gut reingekommen ins Wochenende. Aber das Problem war eindeutig, dass wir bei der Beschleunigung zu viele Probleme und zu viel Bewegung gehabt haben, das Motorrad war da sehr unruhig und sehr nervös. Wir müssen die Hinterradfederung anders abstimmen», ergänzte Bradl. «Aber das sollten wir mit ein paar Änderungen am Federbein in den Griff kriegen, das ist nicht das Drama. Trotzdem war mit diesem Problem das Fahren recht schwierig. Das werden wir hinkriegen.»
Michelin lieferte erstmals zu einem Grand Prix drei unterschiedliche Vorderreifen – alle mit der 34er-Karkasse. Bradl: «Das 'casing' ist jetzt mit dem 34er festgelegt worden. Das ist auch gut so, wenn man jetzt weiss, in welche Richtung entwickelt werden muss. Jetzt ist es ähnlich wie früher bei Bridgestone, dass man nur noch am Compound arbeiten muss, also an der Mischung, am Gummi.»

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