Stefan Bradl (Warm-up-21.) «Es kann viel passieren»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Nach einem Sturz im Warm-up macht sich Stefan Bradl für das Rennen in Le Mans keine übertriebenen Hoffnungen. Im Warm-up reichte es nur für den letzten Platz.

Stefan Bradl leistete sich im MotoGP-Warm-up am Sonntag einen ärgerlichen Fehler. «Ich habe in der ersten fliegenden Runde zu viel attackiert. Das ist ein dummer Fehler gewesen. Ich hätte berücksichtigen müssen, dass es in der Früh um 9.40 Uhr ein bisschen kühler ist, ausserdem waren wir mit gebrauchten Reifen unterwegs und hatten einen Haufen Benzin im Tank», schilderte der Aprilia-Werksfahrer. «Ja, das sollte nicht passieren, aber ich kann es es nicht mehr ungeschehen machen, es ist jetzt so. Der Sturz ist in Kurve 9 passiert, also in der Schikane.»

«Ich bin dann rasch in die Box zurückgekommen und mit dem anderen Motorrad rausgefahren», ergänzte der Moto2-Weltmeister von 2011. «Es hat dann ein bisschen gedauert, bis ich meinen Rhythmus wieder gefunden habe. Mit dem vollen Tank merkt man den Unterschied ganz schön. Wir haben sowieso immer noch Probleme beim Bremsen mit dem Vorderrad, das haben wir am Samstag schon gemerkt. Ich bin beim Bremsen am Limit und habe am Kurveneingang nicht das Gefühl, das ich gern hätte, wodurch wir viel Zeit verspielen. Das hat sich jetzt im Warm-up wieder bestätigt. Wir müssen schauen, dass uns in diesem Bereich fürs Rennen noch eine Verbesserung gelingt, damit wir eine bessere Stabilität am Vorderrad kriegen. Das Gefühl fürs Vorderrad ist eigentlich okay, es fehlt einfach an Bremsstabilität und beim Kurveneingang; da muss ich den Speed zu stark reduzieren.»

Bradl fährt vom 17. Startplatz los,Rer will nach dem 21. und letzten Platz im Warm-up keine Prognosen abgeben. «Es wird schwierig, aus eigener Kraft Punkte zu holen. Wir straucheln beide, mein Aprilia-Kollege Bautista hat das Motorrad im Warm-up auch weggeschmissen. Wir sind am Limit... Aber das Rennen geht über 28 Runden, das ist sicher ein langes Rennen. Und es wird eine Menge passieren, weil man nicht weiss, wie sich die Reifen dann zum Schluß entwickeln. Wir haben das ganze Wochenende über herumgebaut und sind nicht wirklich vorwärts gekommen. Jetzt müssen wir schauen, dass wir im rennen was dazulernen und das Beste draus machen.»

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