Jorge Lorenzo: «Titel ist noch nicht verloren»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Yamaha-Star Jorge Lorenzo

Yamaha-Star Jorge Lorenzo

Obwohl Jorge Lorenzo in den letzten drei Rennen schwächelte, gibt sich der Weltmeister im Titelkampf gegen Marc Márquez noch nicht geschlagen. Doch er weiß: «Ich muss etwas tun.»

Vor der Sommerpause erlebte Jorge Lorenzo drei Rennen zum Vergessen. Bei seinem Heim-GP in Barcelona hatte der Mallorquiner Probleme mit dem Vorderreifen und wurde dann von Andrea Iannone abgeschossen. In Assen und auf dem Sachsenring zeigte er im Nassen sehr schwache Leistungen. In drei Rennen sammelte der Weltmeister nur sieben Punkte, was einen Vorsprung von 48 Zählern für Marc Márquez bedeutet.

Kommt dir die Sommerpause entgegen, weil du deine Probleme nun analysieren kannst oder würdest du lieber gleich das nächste Rennen absolvieren? «Es ist wie es ist. Nach dem Österreich-Test nehme ich mir ein paar Tage, um mich zu entspannen, zu erholen und die Rennen zu vergessen. Nach vier, fünf oder sechs Tagen werde ich mein Training wieder aufnehmen. Ich werde körperlich trainieren, aber vielleicht auch etwas tun, um mich unter genau diesen Bedingungen für die Zukunft zu verbessern.» In Assen und auf dem Sachsenring hatten die nassen Streckenbedingungen dem Yamaha-Fahrer das Leben schwer gemacht.

Lorenzo ist bewusst, dass er in den nächsten Rennen Boden auf Márquez gutmachen muss, um seine Chance auf den Titel zu bewahren. «Der Titelkampf ist noch nicht verloren, solange wir noch eine rechnerische Chance haben. Alles kann noch passieren. Doch zuerst muss ich mein Selbstvertrauen zurückgewinnen, um gute Resultate einfahren zu können. Die letzten drei Rennen liefen aus unterschiedlichen Gründen sehr schlecht für uns.»

Im Nassen zeigte Lorenzo seit seinem schweren Sturz in Assen 2013 immer wieder Schwäche, doch mit den Michelin-Reifen vergrößerten sich seine Probleme. «Ich muss etwas tun. Vor allem was die Michelin-Reifen bei solchen Bedingungen betrifft. Das Gefühl hat sich im Vergleich zu den Bridgestone-Reifen stark verändert. Wenn es früher regnete, konnte ich manchmal um den Sieg oder zumindest um den fünften Platz kämpfen. Doch nun mit diesen Reifen habe ich unter diesen Bedingungen noch viel größere Probleme», räumte der 28-Jährige ein.

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