Marc Márquez: «Möglichst nahe an Ducati rankommen»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Marc Márquez trainierte im September 2015 bereits in Spielberg

Marc Márquez trainierte im September 2015 bereits in Spielberg

WM-Leader Marc Márquez kann sich nach den MotoGP-Tests in Spielberg ausmalen, dass der Weg zum Sieg am Sonntag über Ducati führt.

WM-Leader Marc Márquez hat zwar wie sein Repsol-Honda-Teamkollege Dani Pedrosa vor zwei Wochen nicht an den Tests in Spielberg teilgenommen. Aber er ist hier im September 2015 einmal bei einem Promotions-Event von Red Bull 38 Runden mit einer Honda RC213V gefahren, allerdings mit Bridgestone-Reifen.

Aber Repsol-Honda hat drei der erlaubten fünf privaten Testtage bereits Ende November in Jerez abgespult, die zwei restlichen wollte man sich für den 2017-Prototyp für September aufbewahren.

Also übten Márquez und Pedrosa hier in Spielberg im Juni einen Tag lang mit der 185.000 teuren MotoGP-Replica RC213V-S trainiert. Ducati hatte die Piste für den Test am 19./20. Juli gemietet und erlaubte Repol-Honda die Teilnahme mit den Production-Bikes nicht.

Marc Márquez hat auf den letzten zwei Rennstrecken, die neu in den Kalender kamen, also Austin/Texas und Las Termas/Argentinien, die Pole-Position erzielt. Jetzt ist er gespannt, ob ihm dieses Kunststück auch 2016 auf dem Red Bull Ring gelingen wird. Márquez führt in der WM 48 Punkte vor Lorenzo und 59 vor Rossi.

«Ich freue mich jetzt natürlich auf den zweiten Teil der Weltmeisterschaft», erklärte Márquez. «Wir hatten seit dem deutschen WM-Lauf ein paar Tage Urlaub und konnten uns gut auf die nächsten Rennen vorbereiten. Wir werden an diesem Weekend herausfinden, wie die Fahrer auf dieser neuen Piste zurechtkommen. Wir haben hier im Juli nicht getestet, aber Honda war mit Marc VDS und LCR hier, also werden wir fürs erste Training ein paar Daten bekommen. Zumindest haben wir eine Basis für das Elektronik-Set-up. Wir werden sie dann am Freitag noch für unsere Anforderungen anpassen und versuchen, so nahe wie möglich an die Ducati heranzukommen. Sie waren beim Test ziemlich unerreichbar. Der Red Bull Ring ist ein interessanter Circuit. Es gibt einige Stellen, auf denen wir mit der Honda stark sein sollten. Aber es wird auch Abschnitte geben, wo wir Zeit verlieren...»

Marc Márquez war überrascht, wie groß die Begeisterung der Österreicher für den MotoGP-Event ist. «Ich war zwei Tage in Graz, gleich am ersten Tag haben mich etliche Fans auf der Straße gestoppt und erkannt. Das habe ich nicht erwartet. Ich bin froh, auf einer Piste fahren zu können, die einem unserer größten Sponsoren gehört. Der GP von Österreich ist ein bedeutendes Rennen für Red Bull, deshalb werden wir alles tun, um aufs Podest zu kommen.»

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