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Balasz Nemeth: Erste Punkte
Der für Gabor Talmacsi eingesprungene junge Ungar Balasz Nemeth holte sich in Brünn beim 250er-GP mit Platz 14 seine ersten beiden WM-Punkte.
MotoGP 250 ccm
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Der international unbekannte Ungar Balasz Nemeth (21) ersetzte am Ende des Monats Mai im Balatonring Racing Team seinen nach drei Grands-Prix überraschend zu Scot Honda in die MotoGP-Klasse übergewechselten Landsmann Gabor Talmacsi. Während Talmacsis Werks-Aprilia RSA von Mike di Meglio (F) beziehungsweise dessen ebenfalls von Jorge Martinez geleiteten Mapfre Team übernommen wurde, erhielten Nemeth und das Balatonring Team die Aprilia LE von di Meglio.
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In den ersten beiden GP in Mugello und Barcelona blieb Nemeth weit hinter den Punkterängen zurück. Dann verletzte er sich und wurde durch den Spanier Aleix Espargaro ersetzt. Dieser brauste in Assen prompt auf den vierten Platz, auf dem Sachsenring fuhr der Spanier ebenfalls stark und wurde Siebter. In Donington kehrte Nemeth zurück, fiel aber bereits in der ersten Runde aus. In Brünn erzielte er im Training den 18. Startplatz und kam im Rennen als 14. erstmals in die Punkteränge. "Ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden", freute sich Nemeth in Brünn. "Endlich hat es für die ersten beiden WM-Punkte gereicht. Ich bin in dieser Saison noch nie so gut gestartet wie in diesem Rennen, ich habe kein einzige Position eingebüsst. Ich habe einige Gegner überholen können und war nach zwei Runden bereits auf Rang 15. Ich konnte nachher den Rhythmus halten und dachte erstmals daran, dass es heute für Punkte reichen könnte. Die Aprilia lief hervorragend, es gelang mir, noch einen weiteren Gegner zu überholen. Der Durchbruch heute ist eine grosse Motivation für mich. Jetzt setzen wir alles daran, dass es in diesem Stil weitergeht."
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Die Kluft bis zum Mittelfeld ist jedoch noch sehr tief. Der in Brünn auf Platz 13 ins Ziel gekommene Japaner Shoya Tomizawa (Honda) hatte den Ungarn um nicht weniger als 40 Sekunden abgehängt. Nemeths schnellste Runde war vier Sekunden langsamer als die beste Rennrunde von Sieger Marco Simoncelli (Metis Gilera).
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