Tony Cairoli (30/KTM): «Bis zum Ende mit der 350er»

Von Frank Quatember
Motocross-WM MXGP
«Mir geht es um das Gefühl», unterstreicht Antonio Cairoli

«Mir geht es um das Gefühl», unterstreicht Antonio Cairoli

Der achtmalige Motocross-Weltmeister Antonio Cairoli blieb in Loket trotz Wechsel auf die geliebte 350er-KTM hinter den Erwartungen zurück. Im Gespräch mit SPEEDWEEK.com nannte der Sizilianer Gründe.

Zunächst verwies der KTM-Star auf die fehlende Praxis und Abstimmung des Motorrads, in Loket ist Tony Cairoli nur auf Rang 7 der Tageswertung gelandet. Er meinte: «Es war nicht das, was ich erhofft hatte. Ich habe mich auf dem Motorrad besser gefühlt als auf der 450er, aber es fehlt noch viel. Wir erwarten in den nächsten Tagen neue Teile, manche für 2017, andere wurden schon für den 2018er-Motor entwickelt. In Loket hatte ich zwei schlechte Starts, das war das große Problem.»

Mitten in der Saison die Hubraumklasse zu wechseln ist zwar sehr ungewöhnlich, aber unproblematisch. Cairoli nutzte diese Möglichkeit und war sogar zu Scherzen aufgelegt: «Du kannst alles wechseln, egal welcher Hubraum. Mir ging es um das Gefühl auf dem Motorrad, das ich nicht mehr hatte. KTM hatte damit überhaupt kein Problem, egal ob ich 350er, 450er, 380er, 390er fahren will! Nein, im Ernst, sie sind da sehr offen, alles ist in Ordnung. Ich habe mich auch entschieden, ich werde diese Saison und nächstes Jahr bei der 350er bleiben – also für immer.»

Die Antwort des Weltmeisters lässt Raum für Spekulationen. Wird 2017 die Abschiedssaison der italienischen Legende? Cairoli wird kommendes Jahr 31 Jahre alt und hat immer noch Probleme mit seiner Hand: «Ja, ich hatte im zweiten Lauf in Loket Schwierigkeiten, konnte die Hand nicht mehr hundert Prozent bewegen. Als ich einmal gesprungen bin, ist mir bei der Landung die Hand vom Lenker gerutscht, da fehlt Kraft. Das braucht Zeit, daran muss ich arbeiten.»

Auf die Frage, ob er Anfang Oktober den «Riders and Manufacturers Cup» auf Schalke fahren wird, hat Antonio Cairoli keine klare Antwort parat. Und da ist er beileibe nicht der einzige WM-Fahrer: «Ich weiß noch nicht viel darüber, aber wenn KTM sagt ich soll fahren, dann mache ich das. Ich habe zwar viel Supercross-Erfahrung, aber ich mag solche Rennen nicht.»

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