Schneerosen-Rallye in den Startlöchern

Von Toni Hoffmann
Rallye
Mario Saibel

Mario Saibel

Die große Auferstehung der Schneerosen-Rallye. Beim Auftakt zur Austrian Rallye Challenge werden 60 Teams aus vier Nationen die legendären Sonderprüfungen rund um Raabs und Pfaffenschlag in Angriff nehmen.

Die Siebziger-, Achtziger- und Neunzigerjahre gelten als die große Blütezeit des österreichischen Rallyesports – hier wurde Pionierarbeit verrichtet, hier sind jene großen Namen entstanden, deren bloße Erwähnung die Herzen der Fans höher schlagen lassen. Am 7. und 8. März kehrt ein solcher großer Name zurück in die Veranstaltungskalender: Die Schneerosen-Rallye gibt ihr Comeback, als Auftakt zur neuen Saison der Austrian Rallye Challenge (ARC).

Sepp Pointinger: «Absolut schneerosen-würdig.»  

Exakt 60 Teams werden die erste Schneerosen-Rallye der Neuzeit in Angriff nehmen – für jenen Wegbereiter und Rallye-Haudegen, der einst den großen Namen erfunden und ihn der ARC wohlwollend überlassen hat, ist das mehr als nur ein erfreuliches Nennergebnis. Sepp Pointinger erklärt: „Die Nennungen sind in meinen Augen absolut schneerosen-würdig! Es ist ein kräftiges Lebenszeichen der Rallyeszene, wir haben ein buntes Starterfeld. Und bei den Historischen, speziell bei den Youngtimern, dürfen wir uns über einige neue Piloten erfreuen, auch das ist äußerst positiv zu bewerten.“  

19 Historische - Kurt Göttlicher: «Erinnert an alte Semperit-Zeiten»  

Eine Besonderheit der ARC – und bei den Fans an der Strecke äußert beliebt: Die historischen Rallyefahrzeuge eröffnen die Sonderprüfungen, die legendären Boliden heizen die Stimmung auf. 19 Historische werden das Spektakel eröffnen!   Unter den Piloten ein nicht minder klingender Name: Kurt Göttlicher. Der Kult-Pilot kann sich vor lauter Begeisterung kaum zurückhalten und jubelt: «Diese Rallye ist sensationell! Sie erinnert an alte Semperit-Zeiten, die Sonderprüfungen sind ein Hammer! Mit 54 Teams gibt es so viele österreichische Starter, wie man sie heutzutage erst einmal zusammenbringen muss. Wir haben 19 ‚wahnsinnige‘ Historic-Teams, im Vorjahr waren es deren neun. Und dann noch die Markenvielfalt.» Tatsächlich wartet das Feld der Historischen mit elf verschiedenen Marken auf – von Alfa Romeo über Lancia bis Volvo gibt es alles, was das Rallyeherz begehrt.    

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