Ennstal-Classic: Porsche als Partner, Feld 2014 steht

Von Helmut Zwickl
Rallye
Einer der prachtvollen Porsche 550 Spyder von 1954

Einer der prachtvollen Porsche 550 Spyder von 1954

Ennstal-Classic, das Autofahren im letzten Paradies und Porsche – ein geschichtsträchtiger Mythos für Sportwagen – schließen eine neue Partnerschaft.

Österreich, wo die Ur-Quelle aller Porsche sprudelte, hatte immer schon ein Nahverhältnis zur Stuttgarter Marke, die längst zum Synonym für Sportwagen wurde. Gleich zu Beginn der neuen Partnerschaft bringt Porsche ein besonderes Starterfeld nach Österreich. Am Steuer der Werks-Porsche sitzen: Dr. Wolfgang Porsche, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Porsche AG (356 Carrera 2 Cabrio 1962),

Vorstandsvorsitzender Matthias Müller (550 Spyder, 1954), Vorstand für Vertrieb und Marketing, Bernhard Maier (356 Carrera GT, 1960), Vorstand für Finanzen und IT, Lutz Meschke (356 Speedster 1600S, 1958), Designchef Michael Mauer (911 2.2 S Targa) sowie der Pressechef, Hans-Gerd Bode (356 1600S, 1956).

Zur Chopard-Racecar-Trophy entsendet Porsche seinen populärsten Markenbotschafter: Den zweifachen Rallye-Weltmeister Walter Röhrl auf einem Porsche 718 8-Zylinder Spyder aus dem Jahre 1962.

Starterfeld steht

197 + 43 = 240: So lautet die Erfolgsformel der Ennstal-Classic 2014, die zwischen 9. und 12. Juli von Gröbming aus über die Bühne geht.
197 Starter bei der Ennstal-Classic und 43 bei der Chopard-Racecar-Trophy stellen sich an drei Tagen im Juli einem Wettbewerb, der in der Oldtimer-Szene längst Kult-Status genießt.

Nicht weniger als 44 verschiedene Automarken scheinen im Starterfeld auf.

Mit 30 Teams hat Porsche den höchsten Marktanteil: vom 550 Spyder aus dem Jahre 1954 über den 356 Speedster, den 356 Carrera GT, dem Abarth-Carrera bis zum 914/6 und zum 911 S Targa ist alles vertreten, was im Laufe der letzten Jahrzehnte zum Synonym für den Sportwagen schlechthin wurde.

Mercedes-Benz hat 25 Autos im Bewerb: Der berühmte 300 SL bildet als Flügeltürer und Roadster die spektakuläre Speerspitze, die bei Auktionen immer neue Rekord-Werte erzielt.

Jaguar ist mit 18 Autos vertreten, und im Feld der 11 Ferraris sehen wir den Stoff, aus dem die Autoträume sind. Lord Irvine Laidlaw bringt einen 250 GTO an den Start. Heute gilt dieser Ferrari, von dem nur 39 Exemplare gebaut wurden, als teuerstes Auto der Welt. Unter 30 Millionen Dollar kommt – wenn überhaupt – keiner auf den Markt. So verkaufte etwa der Auto-Sammler Paul Pappalardo seinen GTO (Chassisnummer 5111 GT) unlängst in einer Privat-Transaktion für 52 Millionen Dollar an einen geheim gehaltenen Besitzer.

Aber auch längst verblichene Automarken wie Allard, Arnolt, Denzel, Marcos, Siata und Cisitalia nehmen die Ennstal unter die Räder.

Ältestes Auto ist ein Hispano Suiza aus dem Jahre 1922. In den Cockpits sitzen Fahrer aus 18 Nationen – ein neuer Rekord!

Alle Infos über die Veranstaltung finden Sie HIER.

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