Marcel Dachs (31): «Muss nehmen, was ich kriege»

Von Manuel Wüst
Sandbahn
Marcel Dachs beim Traiming in Herxheim

Marcel Dachs beim Traiming in Herxheim

Marcel Dachs kam im vergangenen Jahr nach einer langwierigen Verletzung zurück auf die Rennbahn. Das Abschneiden bei der Deutschen Meisterschaft in Scheeßel wirkt sich auf seine Saison 2019 aus.

Der 31-jährige Marcel Dachs gilt als Spezialist für die Sand- und Grasbahn, dennoch fährt der Weingärtner zum Saisonstart 2019 überraschend viele Rennen auf der Speedwaybahn. «Die Langbahnsaison geht ja erst im Mai mit dem Rennen in Dingolfing los», erklärte der Oberschwabe, der in Wolfslake und Cloppenburg bei den Speedwayrennen am Start war. «Die Speedwayrennen haben sich ergeben, dann nimmt man die mit. Wichtig ist zu fahren, damit man auf dem Motorrad das Fahrgefühl wieder bekommt. Speedway ist immer ein gutes Training.»

Für den Auftakt der Langbahnsaison hat sich Dachs Anfang des Monats in Herxheim vorbereitet, als er einen Tag vor dem Speedwayrennen in Wolfslake auf der Sandbahn in der Südpfalz trainierte. «Ich fühle mich gut. Ich habe mich körperlich fit gehalten und ein bisschen was abgenommen», berichtete Dachs SPEEDWEEK.com, der einen Startplatz in der Grasbahn-Europameisterschaft erhalten hat, für die Qualifikationsrennen zum Langbahn-GP aber leer ausging. «Ich bin DM gefahren und war nur Achter. Dadurch wurde es nur ein EM-Platz und ich muss nehmen, was ich kriege», blickte Dachs zurück. «Ich bin selbst schuld: Wäre ich besser gewesen, hätte ich auch einen WM-Platz.»

Für die Langbahn-Weltmeisterschaft ist Dachs als erste Generalreserve vorgesehen und könnte als Nachrücker in die WM-Qualifikation am 29. Juni in Marienbad rutschen, wenn ein deutscher Fahrer nicht starten kann oder der DMSB einen weiteren Startplatz erhält.

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