MotoGP: KTM brauchte neue Kapitäne

Haga: «Portimao ist nicht meine Lieblingsstrecke»

Von Jörg Reichert
Noriyuki Haga war von der Konkurrenz beeindruckt

Noriyuki Haga war von der Konkurrenz beeindruckt

Ducati-Pilot Noriyuki Haga war in Phillip Island vom Pech verfolgt, holte aber dennoch wichtige Punkte. Für Portimao ist der Japaner fit, aber die Strecke taugt ihm nicht.

Als WM-Vierter mit 27 Punkten büsste [*Person Noriyuki Haga*] in Phillip Island satte 18 Zähler auf WM-Leader [*Person Leon Haslam*] (GB/Suzuki) ein, doch angesichts der Ereignisse verlief das Wochenende für den Japaner äusserst glücklich. Nachdem [*Person Ruben Xaus*] (E/BMW) den Ducati-Piloten im Warm-up brutal vom Motorrad gerammt hatte, fuhr er trotz Handicap einen Dritten und einen Fünften Rang - eine famose Leistung! «Die Verletzungen machten es leider unmöglich, dass ich den Speed der anderen mitgehen konnte. Mit den Punkten konnte ich daher ziemlich zufrieden sein», knurrt Haga rückblickend auf den Saisonauftakt vor Wochen.

Für das zweite Meeting der Superbike-WM ist der 35-jährige aber wieder im Vollbesitz seiner Kräfte und will seinen Rückstand auf die WM-Führung verkürzen. Dass die Ducati 1098R auf der portugiesischen Rennstrecke prächtig funktioniert, bewiesen der Doppelsieg von [*Person Troy Bayliss*] (AUS) 2008 und im letzten Jahr der Triumph von [*Person Michel Fabrizio*] (I/Ducati) im zweiten Lauf - nur die Erfolgsbilanz von «Nitro-Nori» sieht im Vergleich zur Schlagkraft seines Arbeitsgeräts etwas dürftig aus: Zwei Ausfälle, ein 14. und ein zweiter Rang sind für den Vize-Weltmeister keine sonderlich gute Ausbeute. «Ich hatte die letzten beiden Jahre hier nicht viel Glück - deshalb ist es auch nicht gerade meine Lieblingsstrecke. Ich hoffe aber trotzdem auf zwei ordentliche Ergebnisse.»

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