Jonathan Rea (1.): Von eigenem Speed überrascht

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Weltmeister Jonathan Rea auf der ZX-10RR

Weltmeister Jonathan Rea auf der ZX-10RR

WM-Leader Jonathan Rea dominierte mit der Kawasaki auch den ersten Superbike-Trainingstag in Assen. «Wir haben ein paar neue Teile, die wir in Aragón und Portimão mit sehr guten Resultaten testen konnten», verriet er.

Nach fünf Siegen in sechs Rennen und mit einem komfortablen Vorsprung von 50 Punkten auf Chaz Davies in der Gesamtwertung reiste Weltmeister Jonathan Rea nach Assen. Am Freitag dominierte er auch dort das Geschehen und umrundete den TT Circuit Assen mit 1:35,383 min als Schnellster.

Doch sein Rivale Chaz Davies büßte nur 0,112 sec auf den Briten ein. Auch sein gesundheitlich angeschlagener Kawasaki-Teamkollege Tom Sykes liegt nur 0,149 sec zurück. «Ich war etwas überrascht davon, wie schnell ich heute war. Nicht nur über eine Runde, sondern auch über eine Renndistanz. Die Asphalttemperaturen waren ziemlich niedrig. Mit dem harten Reifen konnte ich trotzdem schnell sein. Die Strecke von Assen befindet sich derzeit in sehr gutem Zustand. Die Bodenwellen werden nicht schlimmer, die Strecke ist wirklich gut», lobte Rea.

Was wurde an deinem Bike nach dem Test in Aragón verändert? «Wir haben ein paar neue Teile, die wir in Aragón und Portimão mit sehr guten Resultaten testen konnten. Am Morgen haben wir ein paar Vergleiche mit diesen Teilen durchgeführt, was gute Schlussfolgerungen zuließ. Das Bike gibt mir nun am Kurveneingang mehr Vertrauen, das ist ein Schritt nach vorne. Das Motorrad ist nun stabiler.»

«Für einen Freitag bin ich ziemlich zufrieden. Pirelli lieferte neue Vorder- und Hinterreifen. Da wir eine Idee hatten, absolvierten wir im FP2 eine Rennsimulation. Nach neun Runden wurden die Zeiten deutlich langsamer. Das hat mich etwas frustriert, denn wir setzten einen neuen Vorderreifen ein, der mir nicht besonders viel Vertrauen in die Front vermittelte. Mit Pirelli bin ich aber sehr zufrieden, denn sie entwickeln wirklich viel und hören auf die Fahrer», lobte Rea.

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