Lange hat Pirelli an einem neuen Qualifyer getüftelt, der zwar etwas weniger Grip bietet, dafür aber länger hält. Der Reifenmonopolist hat sich verspekuliert.
Aprilia liegt vorne, Ducati hat seine Dominanz eingebüßt und Yamaha fährt hinterher. Lassen sich die MotoGP-Ergebnisse beim Saisonstart im Glutofen Thailand so einfach formulieren? Wir blicken tiefer.
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Seit dem Meeting in Aragón kommt in der Superpole 2 ein Qualifyer zum Einsatz, der mehr als nur eine schnelle Runde ermöglichen soll. Bis zu fünf Runden sollte dieser Reifen maximalen Grip bieten, kündigte Pirellis Rennchef Giorgio Barbier seinerzeit an.
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Der italienische Reifenhersteller erhoffte sich dadurch eine bessere Show mit mehr Action auf der Rennstrecke. Die Realität sieht anders aus, am gewohnten Verfahren hat sich nichts geändert. Zuerst setzen die Superbike-Asse einen weichen Rennreifen ein, um einen schnellen Rhythmus aufzunehmen, erst dann kommt der Qualifyer zum Einsatz. Mehr als zwei Runden sind in der 15-minütigen Session dann alleine zeitlich selten möglich.
Auch bei den Protagonisten hat sich nichts geändert. Die bisher neun Superpoles wurden von den Kawasaki-Piloten Jonathan Rea und Tom Sykes sowie Ducati-Star Chaz Davies gewonnen. Bis Thailand 2016 muss man zurückschauen, um einen anderer Pilot auf Startplatz 1 sehen: Michael van der Mark, damals noch auf Honda.
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