Wie Toprak Razgatlioglu beim Portimão-Test auftrumpft
Schon 2018 wird Toprak Razgatlioglu mit Puccetti Kawasaki in die Superbike-WM aufsteigen. Beim Test in Portimão lehrte der jungen Türke den etablierten Piloten bereits das Fürchten.
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Toprak Razgatlioglu lieferte ein beeindruckendes Debüt auf der Kawasaki ZX-10RR im Superbike-Trimm ab. Trotz anderer Elektronik und Fahrwerk sowie Slick- statt Profilreifen fuhr der erst 20-Jährige schnell auf einem Niveau, mit dem er am vergangenen Rennwochenende in den Top-5 hätte mitfahren können.
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"Der Unterschied bei der Elektronik und den Reifen war für mich zuerst schwer umzusetzen, nach einer Weile konnte ich mich darauf einzustellen", sagte der Zweite der Superstock-1000-EM. "Grundsätzlich gibt es keinen riesigen Unterschied zwischen dem Stock- und dem Superbike, denn es sind ähnliche Motorräder. Natürlich ist der Charakter ein anderer, aber ich bin jung und habe nicht zehn Jahre auf dem Superstock-Bike verbracht, sondern nur zwei." Zur Einschätzung: Razgatlioglus Bestzeit beim Test in 1:43,249 min war nur 0,2 sec langsamer als von Ducati-Werkspilot Marco Melandri. Auf Jonathan Rea büßte er 0,9 sec ein. Am Rennwochenende hätte sich Razgatlioglu mit Leichtigkeit direkt für die Superpole 2 qualifiziert!
Unterstützung bei den ersten Runden mit dem privaten Superbike erhielt der Puccetti-Pilot von Weltmeister Jonathan Rea. "Er war eine große Hilfe für mich, um die richtigen Linien zu verstehen und wie man ein Superbike fährt", dankte Razgatlioglu. "Es ist anders. Die Linien sind ähnlich, aber wann und wie man das Motorrad wieder aufstellst, ist anders. Sie stellen das Bike frühzeitiger auf, um die volle Power abrufen zu können. Meine Rundenzeit war sehr konkurrenzfähig, etwa wie im Rennen."
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