Wegen der Reifen: Zweites SBK-Rennen mit Boxenstopp!

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Die Hinterreifen halten den Beanspruchungen auf Phillip Island nicht Stand

Die Hinterreifen halten den Beanspruchungen auf Phillip Island nicht Stand

Heftige Diskussionen auf Phillip Island: Weil die Hinterreifen von Pirelli keine volle Distanz durchhalten, wird das zweite Rennen der Superbike-WM sowie der Lauf der Supersport-WM als flag-to-flag durchgeführt.

Wieder stellt der High-Speed-Kurs auf Phillip Island Reifenhersteller Pirelli vor eine unlösbare Aufgabe: Das Risiko für die Rennfahrer ist groß, dass die Hinterreifen plötzlich explodieren. So wie im ersten Superbike-Lauf am Samstag bei Yonny Hernandez. Der Kolumbianer bei Pedercini Kawasaki stürzte , als der Hinterreifen wegen der hohen thermischen Belastung platzte.

Große Probleme mit dem Hinterreifen hatte auch Kawasaki-Star Jonathan Rea, der aus Sicherheit Speed herausnahm und dadurch den dritten Platz auf dem Podium verlor.

Daher wurde beschlossen: Im zweiten Lauf der Superbike-WM am Sonntag wird es einen Zwangsstopp geben. Jeder Superbike-Pilot muss zwischen Runde 10 und 12  seine Boxencrew aufsuchen, um einen frischen Hinterreifen montieren zu lassen – ein flag-to-flag Rennen! Die Mindestzeit für den Wechsel beträgt 63 Sekunden. Die Renndistanz bleibt bei 22 Runden.

Übrigens: Einen solchen Pflichtstopp gab es in Australien auch 2013 in der MotoGP, als der neue Asphalt Bridgestone in die Knie zwang. Seinerzeit mussten die Piloten nach 9 oder 10 Runden reinkommen, Márquez verpasste dieses Fenster und wurde disqualifiziert.

Auch in der Supersport-WM gibt es Probleme mit der Haltbarkeit der Reifen. Mit Kenan Sofuoglu (Sturz in der Superpole) gab es ein prominentes Sturzopfer. Das Rennen wird daher lediglich über 16 Runden gehen, zwischen Runde 7 und 9 muss der Hinterreifen gewechselt werden.


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