Xavi Fores ratlos: Ducati unfahrbar, Rennaufgabe

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Xavi Fores fand sich in Donington am Ende des Feldes wieder

Xavi Fores fand sich in Donington am Ende des Feldes wieder

Ducati-Pilot Xavi Fores war in den ersten fünf Saisonmeetings die positive Überraschung der Superbike-WM 2018. Am Rennwochenende in Donington fiel der Ducati-Pilot aber in ein tiefes Loch – zwei Rennaufgaben.

Ducati hatte insgesamt in Donington Park zu leiden, die Podestplätze sah selbst Werkspilot Chaz Davies nur aus der Ferne. Das Barni-Team mit Xavi Fores kam auf der britischen Rennstrecke jedoch völlig unter die Räder: Statt der gewohnten Top-5-Ergebnisse kämpfte der Spanier am Ende des Feldes und entschied sich letztlich sogar zur Aufgabe, weil weil seine 1199 Panigale R unfahrbar und ihm das Sturzrisiko zu groß war.

«Dass wir mit einem Mal in einer solchen Situation stecken, war für uns total überraschend. Wir wussten zwar, dass wir in Donington Probleme bekommen könnten, aber nicht in diesem Ausmaß», sagte Fores frustriert. «Am schlimmsten war, dass wir uns in den ganzen Sessions überhaupt nicht verbessern konnten.»

Das Rennwochenende in Donington brachte auch Teamchef Marco Barnabo an seine Grenzen. «Ohne jeden Zweifel war das unser schlechtestes Meeting seit unserem Superbike-Einstieg», stöhnte Barnabo. «Wir haben absolut alles versucht, um das Bike zu verbessern, fanden aber keine akzeptable Lösung. Man muss aber auch bedenken das es immer Strecken geben wird, auf denen wir das Motorrad nicht so einstellen können wie es der Fahrer gerne hätte. Den Kopf in den Sand stecken hilft jetzt nichts, bis Imola waren wir immer vorne dabei.»

Weil auch Marco Melandri nur fünf WM-Punkte sammelte, vergrößerte sich der Rückstand von Fores (124 P.) auf den WM-Fünften nur auf überschaubare zwölf Zählern. Von hinten droht aber Gefahr von Yamaha-Ass Alex Lowes (118 P.).

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