Generalprobe in Portimão: Neuer Zeitplan für Sonntag

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Der zweite Lauf der Superbike-WM bildet den Abschluss des Rennwochenendes

Der zweite Lauf der Superbike-WM bildet den Abschluss des Rennwochenendes

Beim Meeting der Superbike-WM in Portimão erleben wir eine Premiere. Wie von SPEEDWEEK.com bereits angekündigt, wurde der Zeitplan für den Rennsonntag neu sortiert.

Statt zwei Rennen am Sonntag, sahen wir seit 2016 bei den Europarennen eines am Samstag und Sonntag jeweils um 13 Uhr. Der Rennstart wurde damals auf 13 Uhr gelegt, um bei den TV-Übertragungen der Formel 1 aus dem Weg zu gehen. Das zog allerdings nach sich, dass das Hauptrennen am Sonntag bereits um 14 Uhr vorüber war. Zahlreiche Fans verließen daraufhin die Strecke, auf die Rennen der Supersport-WM 300 und der Superstock-Klasse verzichteten sie, obwohl dort feinste Unterhaltung geboten wird.

In der Formel 1 werden die Europarennen 2018 jeweils um 15.10 Uhr gestartet. Durch viele Überseerennen in der Formel 1 und der Superbike-WM gibt es kaum noch Termine, wo die beiden Rennserien im Fernsehen zeitgleich um die Gunst der Zuschauer buhlen müssen.

SBK-Promoter Dorna ändert den Zeitplan deswegen erneut, er tritt bereits beim nächsten Event Mitte September in Portimao/Portugal in Kraft. Dieser war ursprünglich erst für die Saison 2019 geplant. Ab dann ist das zweite Superbike-Rennen am Sonntag wieder der krönende Abschluss des Wochenendes. 

Am Sonntag sieht der Zeitplan wie folgt aus. Die Angaben sind in Ortszeit, für MESZ muss eine Stunde addiert werden.

11.45 Uhr Rennen Superstock-1000-EM
12.45 Uhr Rennen Supersport-300-WM
13.45 Uhr Rennen Supersport-WM
15.15 Uhr Rennen 2 Superbike-WM

Ob dieser Zeitplan auch für die Europarennen 2019 gilt, ist bislang nicht entschieden. «Wir reden mit allen unseren Partnern und beachten auch, was sich die TV-Stationen und die Rennstreckenpromoter wünschen», sagte SBK Managing Director Daniel Carrera gegenüber SPEEDWEEK.com. «Vieles liegt auf dem Tisch. Wir können mit dem gleichen Format weitermachen, wir können drei Rennen fahren, wir können am Samstag ein Sprintrennen und am Sonntag über die normale Distanz fahren.»

Bezüglich drei Rennen an einem Wochenende haben die Hersteller und Teams große Vorbehalte.

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