Nicolo Bulega akzeptiert seinen Ducati-Status und kennt die Verantwortung
Als Nicolo Bulega Ende 2023 ins Ducati-Werksteam kam, hatte Alvaro Bautista gerade zum zweiten Mal die Superbike-WM gewonnen. Innerhalb kürzester Zeit entzauberte er ihn und gibt seither den Ton an.
Nicolo Bulega hat seiner Karriere eine erstaunliche Wende verpasst. Nach drei erfolglosen Jahren in der Moto2-Klasse, in denen er nie über Gesamtrang 17 hinauskam, wechselte er in die Supersport-WM und zu Ducati. Auf WM-Rang 3 in seiner ersten Saison mit einer seriennahen Rennmaschine ließ er den Titel 2023 folgen. Der Hersteller aus Borgo Panigale beförderte ihn daraufhin in die Superbike-WM, wo er ebenfalls sofort an der Spitze Fuß fasste.
2024 und 2025 unterlag Bulega lediglich Toprak Razgatlioglu (BMW), gewann 20 Rennen, stand in 72 Läufen 56-mal auf dem Podium und wurde zweimal Vizeweltmeister. In diesem Jahr soll er für Ducati den Titel holen und sich außerdem mit starken Leistungen als Testfahrer auf der neuen 850-ccm-MotoGP-Maschine
Bulega entzauberte Bautista
Als Nicolo Bulega Ende 2023 ins Ducati-Werksteam kam, hatte Alvaro Bautista gerade zum zweiten Mal die Superbike-WM gewonnen. Innerhalb kürzester Zeit entzauberte er den Routinier und gibt seither den Ton an. Diese Saison hat der 26-Jährige den gleichaltrigen
«Meine Mentalität ist immer dieselbe», unterstrich Bulega beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. «Das war in der Supersport-Klasse so und ist es jetzt bei den Superbikes: Ich versuche Erster zu werden und schneller als alle anderen zu sein. Dieses Jahr ist es so, dass die Verantwortung für Siege bei mir liegt, das war im Vorjahr gegen Toprak aber nicht anders. Letztlich ändert sich für mich also nichts.»
Wie beurteilt der Italiener seinen neuen Teamkollegen? Viele Experten sind sich einig, dass Lecuona über viel Talent und hohen Speed verfügt, in dauerhaft starke Ergebnisse konnte er das aber weder in seinem einen MotoGP-Jahr mit KTM noch in den folgenden vier Saisons mit Honda in der Superbike-WM umsetzen. «Er ist ohne Zweifel ein guter Fahrer», hielt Bulega fest. «Er wird versuchen, mich zu schlagen – wie einige andere auch, das ist normal. Ich handhabe es wie immer in den vergangenen zwei Jahren gegen Toprak, werde nie aufgeben und bis zum letzten Rennen alles probieren.»
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