Kein Top-5-Finish: Yamaha strauchelt in Magny-Cours

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Michael van der Mark wurde bester der Yamaha-Piloten

Michael van der Mark wurde bester der Yamaha-Piloten

Das Yamaha-Werksteam stieß beim Meeting der Superbike-WM in Magny-Cours auf unerwartete Schwierigkeiten. Nach zuletzt starken Ergebnissen sprang im ersten Lauf nur ein siebter Platz durch Michael van der Mark heraus.

Durch den Doppelsieg von Michael van der Mark in Donington Park platzte bei Yamaha der Knoten, der schnelle Niederländer erreichte anschließend eine Reihe starker Ergebnisse und verbesserte sich sukzessive auf den dritten WM-Rang; selbst Ducati-Werkspilot Chaz Davies rückte in sein Visier. Beim Meeting in Magny-Cours musste der schnelle Mann aus der Käsestadt Gouda aber einen kleinen Rückschlag im Kampf um die Vize-Meisterschaft hinnehmen.

Als Zehnter der Superpole erreichte van der Mark im ersten Superbike-Lauf den siebten Platz. «Ein schwieriges Rennen», stöhnte Michael van der Mark. «Im vierten Training haben wir noch ein paar Dinge versucht, die aber leider nicht wie erhofft funktionierten. Also nahmen wir unser Set-up vom Freitag, womit ich mich in der Superpole zwar gut fühlte, aber keine gute Rundenzeit schaffte. Der Startplatz in der vierten Startreihe war nicht gerade ideal.»

Obwohl van der Mark nur 14 sec auf Sieger Rea und nur sechs Sekunden auf den drittplatzierten Fores verlor, kreuzte der Yamaha-Pilot nach 21 Runden als verhaltener Siebter die Ziellinie. «Schon ab der ersten Runde hatte ich hinten keinen vernünftigen Grip», sagte der Supersport-Weltmeister von 2014. «Wir müssen uns jetzt ganz sorgfältig die Daten anschauen und eine Lösung finden, selbst wenn wir dafür das Set-up komplett umbauen müssen. Hoffentlich können wir über Nacht diesen Schritt finden, um wieder um einen Podiumsplatz kämpfen zu können.»

Als Dritter am Freitag und nach Platz 5 in der Superpole schien Alex Lowes in Magny-Cours der stärkere der beiden Yamaha-Piloten zu sein, doch der Brite warf sein Motorrad im ersten Rennen bereits in der ersten Runde hin. Weil sein Rückstand so groß war, endete seine anschließende Aufholjagd nur auf Platz 18 außerhalb der Punkteränge.

«Ich habe in Kurve 15 innen die Kerbs geschnitten. Die Fahrwerksunruhe reichte aus, um mich zu Fall zu bringen», schilderte Lowes seinen Sturz. «Damit war mein Tag im Grunde schon gelaufen, was ein ordentliches Ergebnis betraf. Immerhin konnte ich das Rennen zu Ende fahren. Mit diesen Daten finden wir hoffentlich eine Lösung für meine Probleme am Kurvenausgang, das würde mir für den zweiten Lauf echt helfen.»

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