Advent, Advent, eine Ducati Panigale V4 brennt

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Auch die Ducati Panigale war von Rückrufen betroffen

Auch die Ducati Panigale war von Rückrufen betroffen

Mit der Panigale V4 begann in der Modellpolitik von Ducati eine neue Ära, jedoch keine pannenfreie. Es wurden bereits fünf Rückrufe notiert; im schlimmsten Fall brennt das Motorrad lichterloh.

Wenn in der Superbike-WM ein Fahrer mit einem defekten Motorrad ausfällt, ist die Ursache häufig nur ein Pfennigartikel – eine Dichtung oder ein Sensor.

In der Serienproduktion ist es ähnlich. So revolutionär die neue Ducati Panigale V4 auch ist, ihre stolzen Besitzer werden bereits zum fünften Mal in die Werkstätten gerufen, um einen Mangel beseitigen zu lassen. Die jeweiligen Rückrufe betrafen nicht alle Modelle einer Baureihe, die betreffenden Eigentümer werden von Ducati direkt informiert. 

Die Folgen, wenn man die Rückrufaktionen ignoriert, können jedoch fatal sein: Im Netz kursieren Bilder von brennenden Motorräder!

Für Probleme sorgte unter anderem der Tankdeckel. Beim Öffnen kann Benzin herausspritzen und sich an einer Zündquelle entzünden. Der Ducati-Händler kann durch Modifikation des Bauteils Abhilfe schaffen. Zeitgleich ließ Ducati durch Austausch einer Dichtung eine Änderung an der Tankentlüftung vornehmen. Auch hier konnte Benzin austreten und im schlimmsten Fall in Brand geraten.

Der dritte Rückruf betraf die Bremsen. Die Bremsbeläge hinten lösten sich bei Kunden mehrfach von der Trägerplatte und wurden kostenfrei erneuert.

Gefährlich sind die jüngsten Rückrufe vier und fünf, die verheerende Stürze verursachen können. Ein Anschlussstutzen des Ölkühlers kann reißen; Ducati wird einen verstärkten Kühler verbauen. Außerdem kann sich eine Verschraubung am Steuerkettenspanner lösen; das Anzugsmoment der Schrauben wird zur Abhilfe lediglich erhöht. Bei beiden Szenarien kann es zum Ölaustritt kommen und das Öl auf den Hinterreifen geraten, was unweigerlich zum Sturz führen würde.

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