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Max Verstappen führt bei Bahrain-Test: «Das Team will zufriedenen Fahrer»

Der vierfache Formel-1-Champion Max Verstappen (28) führt beim Bahrain-Test und will seinen Vertrag mit Red Bull Racing erfüllen. Der Niederländer spricht über seine Zukunft jenseits der Formel 1.

Mathias Brunner

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Max Verstappen ist beim Wintertest in Bahrain als Erster auf die Bahn gegangen, als die Ampel am Ende der Boxengasse auf Grün sprang. Sein Red Bull Racing-Ford war gespickt mit Messgittern hinter den Vorderrädern.

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Nach zwei Stunden Fahrzeit in Bahrain liegt Max in Führung, abgesehen von einem Dreher von Lewis Hamilton im Ferrari, mehreren Ausrutschern von Lance Stroll im Aston Martin sowie einer roten Flagge wegen des stehen gebliebenen Alpine-Rennwagens von Franco Colapinto war noch nicht viel los.

Das Interesse des 71-fachen GP-Siegers geht weit über die Königsklasse hinaus. 2025 ist er im GT-Auto auf den Nürburgring ausgerückt, 2026 möchte er gerne dort am 24-Stunden-Rennen teilnehmen.

In einer mehrteiligen Doku auf ViaPlay hat der vierfache Weltmeister über seine Zukunft gesprochen und über sein Bedürfnis, den Rennhunger auch in anderen Kategorien zu stillen.

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Red Bull kennt alle Pläne

Max sagt: «Natürlich spreche ich mit Red Bull offen über meine Ideen, und sie sind dafür empfänglich. Unterm Strich möchte ein Team einen zufriedenen Fahrer haben und keinen frustrierten. Und das hält wiederum mich zufrieden."

Verstappen will jetzt das Fundament giessen für die Zeit, wenn er nicht mehr Formel-1-Fahrer sein wird. "Aktuell habe ich nicht die Zeit, das GT-Team alleine aufzubauen, weshalb ich mich dafür entschieden habe, mit bestehenden Teams zu arbeiten, also von Emil Frey Racing und 2 Seas Motorsport.»

«Ich beschäftige mich gerne mit anderen Projekten als der Formel 1, die mir ebenfalls am Herzen liegen. Deine eigene Rennkarriere währt nicht ewig, daher reifte in mir vor einigen Jahren die Idee, ein eigenes Team aufzubauen.»

Der Wunsch nach dem eigenen Team

Max hat nach seinem ersten WM-Titel 2021 gesagt: «Damit habe ich mein grosses Ziel im Rennsport erreicht – alles, was jetzt kommt, ist nur ein Bonus.»

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Verstappen weiter: «Wenn man alles erreicht hat, was man in der Formel 1 erreichen wollte, dann geniesst man ein bisschen mehr Freiheiten, sich anderen Dingen zu widmen.»

«Meine Liebe zum Rennsport reicht tief, und mir gefällt es einfach, verschiedene Autos zu fahren. Das nahm zunächst in der virtuellen Welt Gestalt an. Das hat enorm Spass gemacht, gleichzeitig machte das aber auch Appetit auf mehr. Daher der Wunsch nach etwas Eigenem, und so entstand Verstappen.com Racing."

Max Verstappen als Franz Hermann

Wir erinnern uns – das war eine kleine Sensation am Wochenende zwischen den Formel-1-Läufen von Miami und Imola: Max Verstappen mit einem GT3-Ferrari auf der Nürburgring-Nordschleife, aber halt, das war ja gar nicht Max Verstappen, sondern Franz Hermann. Pardon? Wer ist Franz Hermann?

Max schmunzelte: "Ich wurde darum gebeten, mir ein Pseudonym zuzulegen, und ich dachte, ich will einen Namen wählen, der deutscher nicht sein könnte. Daher kam ich auf Franz Hermann."

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Aber wieso überhaupt diese Täuschung? "Weil wir nicht wollten, dass mein Name am Morgen auf der Teilnehmerliste auftaucht. Mir war klar, dass es ohnehin einen ziemlichen Zirkus geben würde, aber mindestens am Anfang, so um acht bis neun Uhr früh, blieb es recht ruhig."

Bahrain-Test 11. Februar, Stand nach 2 Stunden

1. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB22-Red Bull Ford, 1:35,433

2. George Russell (GB), Mercedes W17, 1:36,923

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3. Oscar Piastri (AUS), McLaren MCL40-Mercedes, 1:37,047

4. Esteban Ocon (F), Haas VF-26-Ferrari, 1:37,668

5. Arvid Lindblad (GB), Racing Bulls VCARB03-Red Bull Ford, 1:37,945

6. Carlos Sainz (S), Williams FW48-Mercedes, 1:38,339

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7. Lewis Hamilton (GB), Ferrari SF-26, 1:39,269

8. Valtteri Bottas (FIN), Cadillac-Ferrari, 1:40,314

9. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR26-Honda, 1:40,364

10. Gabriel Bortoleto (BR), Audi R26, 1:40,659

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11. Franco Colapinto (RA), Alpine A526-Mercedes, 1:41,600

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