Luca Scassa: Rennstart unwahrscheinlich
Der Italiener ging ohnehin angeschlagen in der Wochenende in Silverstone. Ein schwerer Sturz im zweiten Training machte die Situation nicht gerade besser.
Bei seinem Sturz im ersten Lauf in Brünn hatte sich der Italiener den linken Fuss gebrochen und ging in Silverstone ohnehin mit einem schmerzhaften Handicap an den Start. Im zweiten Training, unmittelbar vor der Superpole, stürzte Scassa erneut und zog sich Prellungen an Schulter, Ellbogen und Fuss der rechten Seite zu. Team und Fahrer haben wenig Hoffnung, dass ein Rennstart am Sonntag möglich sein wird.
Der Sturz geschah bei "Stove", als eine Windböe Scassa bei über 270 Km/h erfasste und von der Piste fegte. Die Supersonic-Ducati, die in diesem Jahr bereits manches Mal für Erstaunen sorgte, wurde bei dem Einschlag völlig zerstört. "Ich bin so enttäuscht", stöhnt der 26-Jährige. "Der Abflug war ziemlich heftig. Ich versuchte das Bike noch auf der Strecke zu halten, aber vergeblich. Jetzt habe ich zwei kaputte Füsse, eine Wunde am Ellbogen und noch eine Schulterprellung. Wir werden besprechen, was wir für Sonntag machen. Mein Zustand erlaubt es mir jedenfalls nicht, schnelle Runden am Limit zu fahren."
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